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Brandenburg Heute rollen US-Panzer durch Brandenburg
Brandenburg Heute rollen US-Panzer durch Brandenburg
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05:05 09.01.2017
US-Panzer wurden am vorigen Freitag in Bremerhaven (Bremen) vom Transportschiff „Resolve“ entladen. Im Rahmen der US-Operation ·Atlantic Resolve· verlegt die US-Brigade Gerät über die Seestadt militärisches Gerät nach Polen. Quelle: dpa
Potsdam

Auf ihrer Fahrt nach Mittel- und Osteuropa machen US-Soldaten Halt in Brandenburg und werden dort übernachten. Voraussichtlich am Montagabend treffen zwei Militärkonvois mit rund 120 Soldaten und etwa 40 Lastwagen und Kleinfahrzeugen am Truppenübungsplatz Lehnin (Potsdam-Mittelmark) ein, wie das Landeskommando Brandenburg der Bundeswehr ankündigte. Voraussichtlich am Dienstag soll die Fahrt über Südbrandenburg Richtung Polen fortgesetzt werden. Die Linke in Brandenburg rief für Montag 18 Uhr zu einer Demonstration am Eingang des Truppenübungsplatzes Lehnin gegen die Operation auf. Dazu wird die Bundestagsabgeordnete und Vize-Landeschefin Kirsten Tackmann erwartet.

Zurzeit werden bei der US-Operation „Atlantic Resolve“ rund 4000 Soldaten zur Stärkung der Nato-Ostflanke nach Mittel- und Osteuropa verlegt. Das Landeskommando rechnet damit, dass dabei zwischen 60 bis 70 Fahrzeuge Brandenburg passieren werden. Die US-Operation „Atlantic Resolve“ ist Teil einer von US-Präsident Barack Obama 2014 angeschobenen Initiative zur Rückversicherung der Verbündeten.

Angesichts der Verlegung der US-Panzerbrigade nach Mittel- und Osteuropa hat Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) gemahnt, die Gespräche mit Russland nicht abreißen zu lassen. „Dialog und persönliche Kontakte sind der beste Weg zur Lösung von Differenzen“, sagte Woidke am Samstag in Potsdam.

Woidke, der auch Polen-Beauftragter der Bundesregierung ist, sagte weiter: „Polen hat natürlich ein berechtigtes Sicherheitsinteresse. Und es gibt ein klares Votum der Nato, dem zu entsprechen. Ungeachtet dessen bleibt es notwendig, auf allen Kanälen im Gespräch zu bleiben.“ Er könne die Sorgen Polens und der baltischen Staaten verstehen. „Polen ist Nato-Mitglied. Ich halte es damit auch für naheliegend, wenn dort Nato-Truppen stationiert werden.“

Noch am Mittwoch hatte sich Woidke skeptisch zu der Operation geäußert. „Es hilft uns nicht weiter, wenn Panzer auf beiden Seiten der Grenze auf und ab fahren.“ Der Potsdamer Historiker Manfred Görtemaker hatte Woidke dafür heftig kritisiert. Der Berliner CDU-Bundestagsabgeordnete Karl-Georg Wellmann warf Woidke vor, es sei nicht Sache eines Landespolitikers, sich dazu zu äußern. Ein Sprecher Woidkes meinte dazu: „Es wäre grotesk, wenn sich ein Ministerpräsident nicht zu Themen äußern würde, die die Menschen in ihrem Land beschäftigen.“

Von Rochus Görgen

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