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Brandenburg Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg
Brandenburg Hohe Waldbrandgefahr in Brandenburg
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17:02 05.07.2014
Brand im Waldgebiet des früheren Truppenübungsplatzes Teupitz/Wünsdorf (Brandenburg) im Juli 2013. Quelle: Oliver Mehlis

In fünf von 14 waldreichen Brandenburger Regionen besteht derzeit eine hohe Waldbrandgefahr. Nach Auskunft des Agrarministeriums vom Samstag gilt für die Kreise Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Teltow-Fläming sowie die Uckermark die zweithöchste Warnstufe 4. Für das übrige Landes besteht Stufe 3. Vor allem Kieferwälder seien trotz Regenschauer immer noch sehr trocken, hieß es. Feuerwehrleute mussten bereits mehrmals Feuer löschen. Insgesamt gibt es fünf Warnstufen - 1 bedeutet sehr geringe Gefahr, 5 sehr hohe.

Brandenburg verfügt über eine Waldfläche von 1,1 Millionen Hektar und ist in der warmen Jahreszeit nach Ministeriumsangaben häufig von Bränden betroffen. 2013 fielen landesweit dennoch nur 45 Hektar Waldfläche den Flammen zum Opfer. Das Agrarministerium führt diese Entwicklung unter anderem auf den flächendeckenden Einsatz von Kameratechnik zurück.

Vor zehn Jahren hat die Forstverwaltung die Überwachung durch Waldarbeiter von 130 Feuerwachtürmen aus schrittweise auf 108 Kameras mit optischen Sensorsystemen umgestellt. Brände können seitdem schneller erkannt und gelöscht werden.

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Autos nicht im Gras parken
Auch wenn die Sehnsucht nach Abkühlung im Badesee groß ist, sollten sich Autofahrer bei der Ankunft Zeit für die Suche nach einem sicheren Parkplatz nehmen. Denn wer seinen Wagen einfach neben der Straße oder auf einem Feldweg über trockenem Gras abstellt, das bis zum Fahrzeugboden reicht, kann dadurch ein Feuer verursachen. "Die Abgasanlage unter dem Auto erreicht Temperaturen von mehreren Hundert Grad Celsius, Teile des Turboladers können sogar rot glühen, wenn der Fahrer vorher kräftig Gas gegeben hat", gibt Arnulf Thiemel vom ADAC Technik Zentrum zu bedenken. Auf Asphalt, Schotter oder Sand stehen Autos daher im Sommer sicherer.

"An Parkverbotsschilder am Straßenrand und Einfahrt-Verboten-Schilder an Feld- und Waldwegen sollten sich Autofahrer unbedingt halten", mahnt der ADAC-Experte. "Dort, wo parken verboten ist, kann auch erhöhte Waldbrandgefahr bestehen."

Wenn unter einem geparkten Auto ein Feuer entflammt und sich ausbreitet, tritt für den Schaden die Kfz-Haftpflichtversicherung ein, erklärt Alina Schön vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Ob die Versicherung am Ende tatsächlich ausreicht, um den kompletten Schaden zu begleichen, hängt von der Deckungssumme ab. Gesetzlich vorgeschrieben sind in Deutschland mindestens 1,12 Millionen Euro für Sachschäden und 7,5 Millionen Euro für Personenschäden, empfohlen werden häufig höhere Vereinbarungen. Und: Geld für den eigenen ausgebrannten Wagen gibt es nur, wenn er teilkaskoversichert ist.

Eine weitaus größere Brandgefahr als vom Auto geht im Sommer laut Thiemel von den Insassen aus - etwa wenn sie Raucher sind: "Wird im Wagen nicht geraucht, zünden sich viele ja gleich nach dem Aussteigen eine Zigarette an." Er rät dringend davon ab, die Kippe in der Natur zu entsorgen: Ist die Glut nicht komplett gelöscht, könne dadurch sehr schnell Feuer ausbrechen.

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