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Brandenburg Auf Eisfläche eingebrochen: Mehrere Polizei- und Feuerwehr-Einsätze in Berlin
Brandenburg

Hubschraubereinsatz in Berlin: Polizei warnt vor Betreten von Eisflächen

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17:43 13.02.2021
10.02.2021, Berlin: Ein Mann steht auf einem Steg an der zugefrorenen Spree und fotografiert die alte Brauerei Berliner Bürgerbräu in Friedrichshagen.
10.02.2021, Berlin: Ein Mann steht auf einem Steg an der zugefrorenen Spree und fotografiert die alte Brauerei Berliner Bürgerbräu in Friedrichshagen. Quelle: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/ZB
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Berlin

Die Berliner Polizei und Feuerwehr warnen weiterhin vor dem Betreten von Eisflächen in der Hauptstadt am Wochenende. Durch Sonnenstrahlen und Wasserströmungen könne auch vermeintlich fest anmutendes Eis brüchig und instabil sein, sagte eine Polizeisprecherin am Samstag. Die Feuerwehr wies darauf hin, dass in Berlin keine Behörde Eisflächen auf Seen oder in Parks zum Betreten freigebe. Bei Notfällen wie Eiseinbrüchen sollten sofort die Rettungskräfte per Notruf 112 alarmiert werden.

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„An vielen Gewässern gibt es Rettungsringe, die man eingebrochenen Menschen im Wasser zuwerfen kann“, sagte ein Feuerwehrsprecher. Bei Rettungen sei zu beachten, das Gewicht auf dem Eis möglichst weit zu verteilen, beispielsweise mit einer Leiter - sonst drohe ein weiteres Einbrechen der Fläche. Die Rettungskräfte verfügen über Taucher mit Spezialanzügen, die bei Unfällen in vereisten Gewässern zum Einsatz kommen.

Feuerwehr-Einsätze am Schlachtensee

Am Samstagnachmittag musste die Berliner Feuerwehr gleich mehrmals am Schlachtensee anrücken. Dort waren zwei Personen an verschiedenen Stellen ins Eis eingebrochen. Glücklicherweise konnten sich beide selbst wieder befreien, hieß es auf dem Twitter-Kanal der Feuerwehr.

Auch die Berliner Polizei berichtete via Twitter von einem Einsatz am Schlachtensee. Dort habe sich die Wasserschutzpolizei um einen Vater und sein einjähriges Kind kümmern müssen. Beide waren die ins Eis eingebrochen.

Hubschrauber-Einsatz am Müggelsee

Bereits am Freitag war die Polizei in Sachen Eis unterwegs. Die Berliner Polizei kreiste mit einem Hubschrauber über dem Müggelsee, um die Menschen dort darauf hinzuweisen das gefrorene Gewässer zu verlassen. Auf einem Video, das die Polizei auf Twitter teilte, waren Personen zu sehen, wie sie auf Schlittschuhen über den Müggelsee liefen und Eishockey spielten.

Die Berliner Polizei plant indes für das Wochenende keine Schwerpunktkontrollen. „Wegen der Infektionsschutzverordnung sind wir ohnehin bereits in den Berliner Parks unterwegs“, sagte eine Sprecherin. Die Beamten würden dort auch Menschen ansprechen, falls diese sich auf dem Eis in Gefahr bringen.

Eisläufer auch in Potsdam unterwegs

Das Bilderbuchwetter zog auch in der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam die Menschen ins Freie. Viele hatten Schlittschuhe und Hockeyschläger geschultert. Mancherorts gab es ein Versteckspiel mit Wachpersonal – so zum Beispiel im Schlosspark Sanssouci.

Von MAZonline, dpa