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Brandenburg In Brandenburg fehlen noch 1000 Wahlhelfer
Brandenburg In Brandenburg fehlen noch 1000 Wahlhelfer
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18:40 04.09.2017
„Selfies im Wahllokal sind strafbar“: Brandenburgs Landeswahlleiter Bruno Küpper Quelle: FOTO: dpa
Potsdam


Wahlberechtigt sind am 24. September knapp 2,1 Millionen Menschen in Brandenburg. Das sind fast genau so viele wie bei der Bundestagswahl 2013. Darunter sind rund 67 650 junge Brandenburger erstmals zur Wahl aufgerufen, fast 9000 mehr als vor vier Jahren. Bisher haben bereits rund 140 000 Brandenburger Briefwahlunterlagen beantragt. Dies seien wesentlich mehr als doppelt soviel wie vor der Bundestagswahl 2013. Damals hatten zum selben Zeitpunkt 55 000 Bürger die Briefwahl beantragt. Insgesamt gaben rund 230 000 Bürger (16,2 Prozent) vor vier Jahren ihre Stimme per Brief ab.

Der Landeswahlleiter wies noch einmal darauf hin, dass die Benutzung von Handys in Wahllokalen streng untersagt und auch strafbar sei. Die Wahlvorstände seien angehalten, dies zu unterbinden, sagte Küpper. „Dazu gehören auch Selfies oder das Fotografieren, wie in der Wahlkabine das Kreuz gemacht wird.“ Sorge bereitet den Behörden die Datensicherheit. Bei Wahlen in anderen europäischen Ländern und vergangenes Jahr in den USA habe es massive Angriffe auf Wähler-Datenbanken gegeben, um das Vertrauen der Bürger in die Wahlorganisation zu erschüttern, sagte der Wahlleiter. Der Vize-Chef des Landesamtes für Statistik Berlin-Brandenburg, Jörg Fidorra, sagte, zum Schutz gegen Hacker-Angriffe seien alle Übertragungswege abgesichert und regelmäßig Backups erstellt worden. „Wir sind gut vorbereitet.“ Bislang habe es in Brandenburg noch keinen Angriff auf das System gegeben.

In den zehn Brandenburger Wahlkreisen treten 15 Parteien mit Landeslisten an, vor vier Jahren waren es 13. Unter den 186 Bewerbern sind 52 Frauen und fünf Einzelbewerber..

Von Igor Göldner

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