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Brandenburg In acht Sprachen: Warn-App informiert über regionale Corona-Regeln
Brandenburg

In acht Sprachen: Warn-App NINA informiert über regionale Corona-Regeln

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14:46 14.12.2020
Warn-App Nina Quelle: BBK
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Potsdam

Das Update der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (kurz: NINA) informiert ab sofort über die unterschiedlichen regionalen Bestimmungen zur Corona-Pandemie. Die App sei nun auch in sieben Fremdsprachen und in Leichter Sprache verfügbar, teilte das zuständige Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) mit

Was ist in meinem Heimatkreis gerade erlaubt? Und was nicht? Die vom BBK betriebene Warn-App zeigt in ihrer neuen Version 3.3 auf einen Blick wichtige lokale Regelungen der Landkreise zur Corona-Pandemie an. Hierzu gehören beispielsweise die Kontaktbestimmungen, Regelungen zu Schulen und Kindertagesstätten oder Bußgelder.

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Die in den Warnmeldungen dargestellten Infektionsgefahrstufen richten sich nach der bekannten „Corona-Ampel“ des Robert Koch-Instituts. Sie basiert auf der 7-Tage-Inzidenz, also der Zahl von Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. Die lokalen Corona-Regeln erscheinen direkt in der Ansicht „Meine Orte“, die den Nutzerinnen und Nutzern gleich nach dem Start der Warn-App angezeigt wird.

BBK-Präsident Armin Schuster sagt zu dem verbesserten Service der Warn-App: „Das häufige Anpassen der Infektionsschutzregeln ist in einer Pandemie unvermeidlich. Wir sorgen mit der Warn-App NINA dafür, dass die Bevölkerung einen schnellen Zugriff auf die neuesten lokalen Regelungen erhält und sich damit selber besser schützen kann.“

Neue Corona-Karte: Die Version 3.3 hält eine verbesserte Kartenansicht bereit. In der Auswahl „Corona-Informationen“ kann auf der Deutschlandkarte ganz gezielt der gewünschte Landkreis oder die kreisfreie Stadt angetippt werden. Auf einen Blick erhalten die Nutzerinnen und Nutzer so die Übersicht zur 7-Tage-Inzidenz, zur Gesamtzahl der Corona-Fälle, zu Fällen pro 100.000 Einwohner, zu Todesfällen und zur Einwohnerzahl.

Leichte Sprache und Fremdsprachen: Die App kann nun außer in Deutsch auch in Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Türkisch wiedergegeben werden. Dabei wurden alle Menü-Elemente, die Informationsbereiche und wichtige Inhalte von Warnmeldungen, wie der Ereignistyp, das Warngebiet und die wesentlichen Handlungsempfehlungen, übersetzt. Zudem bietet NINA nun auch die Option, deutsche „Leichte Sprache“ auszuwählen.

Hier geht’s zum Download: Die App steht in ihrer neuen Version ab sofort für die Betriebssysteme iOS (Apple) und Android/Google bereit.

Die Warn-App NINA gibt es seit 2015. Viele Leitstellen in den Bundesländern nutzen sie als Informationskanal, wenn sie die Bevölkerung vor Gefahren wie Feuer warnen müssen. Die Leitstellen in Brandenburg nutzen sie auch zur Warnung und Information rund um Bombenfunde. NINA hat nichts der im Juni freigeschalteten Corona-Warn-App zu tun.

Von MAZonline