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Brandenburg „Lila Bäcker“: So viele Filialen werden künftig noch betrieben
Brandenburg „Lila Bäcker“: So viele Filialen werden künftig noch betrieben
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00:23 14.06.2019
Filiale von «Lila Bäcker» in Stralsund Quelle: Stefan Sauer/dpa
Berlin

Die insolvente Bäckereikette „Lila Bäcker“ soll künftig 252 Filialen betreiben und rund 2000 Mitarbeiter beschäftigen. Nach Abschluss der Verhandlungen mit den Betriebsräten sollen 152 Filialen endgültig geschlossen sowie rund 430 Mitarbeitern gekündigt werden, teilten der Insolvenzverwalter Rolf Rattunde und die Geschäftsführung am Dienstag mit. Die Mitarbeiter seien in einem Schreiben informiert worden.

Sanierungskonzept muss umgesetzt werden

Das Sanierungskonzept der Banken werde in den nächsten Wochen umgesetzt. Nur so könne der „Lila Bäcker“ in Zukunft wieder erfolgreich wirtschaften. Die Geschäftsführung bleibe im Amt und führe das Unternehmen in Abstimmung mit der Insolvenzverwaltung.

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„Die Banken sind nur bereit, die überschuldete Bäckereikette weiter zu finanzieren, wenn wir dieses Sanierungskonzept umsetzen“, erklärte Rattunde. Danach wollten sie das entschuldete Unternehmen kaufen. Ein weiterer potenzieller Investor habe sein Angebot Ende voriger Woche zurückgezogen.

Produktion und Logistik getrennt

Die Standorte Neubrandenburg und Pasewalk sollen den Plänen zufolge künftig die gesamte Produktion übernehmen, während die bisherige Produktionsstätte Dahlewitz (Teltow-Fläming) nur noch Logistikstandort sein soll.

Die Bäckereikette, die zunächst in Mecklenburg-Vorpommern tätig war und später ins Land Brandenburg expandierte, hatte im Januar 2019 Insolvenz angemeldet. Bereits vorige Woche waren im Zuge des Insolvenzverfahrens 60 Filialen in Berlin und Brandenburg kurzfristig geschlossen worden. 

Von MAZonline

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