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Brandenburg Das war das Jahr 2018 in Brandenburg
Brandenburg Das war das Jahr 2018 in Brandenburg
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00:16 01.01.2019
Der Wald brannte oft in diesem Jahr –wie hier bei Klausdorf. Quelle: Patrick Pleul/ZB/dpa
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Potsdam

2018 wird als Jahr der Extreme in die Geschichte eingehen – der Wetterextreme. Der Sommer dauerte gefühlt ewig, Campingplätze und Freibäder vermeldeten Rekorde. Die Bauern meldeten auch Rekorde – allerdings negative. Die Ernte brach vielerorts ein.

Das Jahr hatte schon heiß begonnen: Die Stadt Cottbus befand sich in Aufruhr. Nach Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Einheimischen kam es zu Großkundgebungen. Sogar der Bundespräsident schaltete sich ein. Doch es gab auch gute Nachrichten. Die Kita-Beiträge wurden für das letzte Jahr vor der Schule abgeschafft. Die Zahl der Straftaten ging zurück. Ein Lausitzer gewann fast fünf Millionen Euro im Lotto. Und Feuerwehrleute erhalten künftig als Anerkennung für ihren Einsatz eine Prämie.

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2018 neigt sich dem Ende zu. Es war ein ereignisreiches Jahr für Brandenburg. Aufruhr in Cottbus, Weltkunst in Potsdam, Dürre auf den Feldern, Feuerwehrleute am Limit und Politiker unter Druck. Ein Jahresrückblick in Bildern.

Auch deren Schicksal bewegte Brandenburg in diesem Jahr erneut, nicht nur wegen ihres Kampfes gegen die Flammen im Forst. Ende des Jahres wurde der tragische Unfalltod zweier Feuerwehrleute, die durch einen ungebremsten Lkw auf der A2 ums Leben gekommen waren, vor Gericht verhandelt. Viele Feuerwehrleute wollten den Prozess im Gerichtssaal verfolgen. Der Lkw-Fahrer wurde zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt.

Von MAZOnline