Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Jetzt wird’s ernst: BVG nimmt Falschparker an den Haken
Brandenburg Jetzt wird’s ernst: BVG nimmt Falschparker an den Haken
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:33 05.01.2020
Eine Straßenbahn der BVG fährt an der Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Berlin

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) setzen in der Nacht auf Dienstag (7. Januar) erstmals ihre eigenen Abschleppwagen ein. Damit sollen Fahrzeuge entfernt werden, die Busspuren, Haltestellenbereichen oder Straßenbahngleise blockieren. „Wir fangen nachts an und weiten dann nach und nach aus“, teilte BVG-Sprecher Jannes Schwentu am Freitag mit.

Abschleppgebühr liegt jenseits der 200 Euro

Bisher musste die BVG darauf warten, dass die Polizei das Abschleppen anordnet, damit der Weg für die BVG-Busse und -Bahnen freigemacht wird. Für das Abschleppen wird künftig eine Gebühr von 208,33 Euro fällig, bei größeren Fahrzeugen über 3,5 Tonnen Gewicht sogar von 650,32 Euro. Die Bußgelder für Falschparker verhängt weiter die Polizei, der die BVG alle Vorfälle nach wie vor meldet.

Die Verkehrsbetriebe verfügen derzeit über zwei größere Abschleppwagen, mit denen auch Fahrzeuge über 3,5 Tonnen umgesetzt werden können, und über vier kleinere. Ein kleineres Fahrzeug soll nach BVG-Angaben in den nächsten Tagen dazu kommen, ein weiteres später noch angeschafft werden. Alle acht Fahrzeuge sind gebraucht. Darüber hinaus sollen zwei zusätzliche größere Wagen neu gekauft werden.

„Nach den ersten Monaten mit den dann zehn Fahrzeugen werden wir gucken, inwieweit Anpassungen am Fuhrpark sinnvoll sind“, erklärte Schwentu. Noch lasse sich nicht vorhersagen, wie viele Autos künftig monatlich abgeschleppt werden. Eine realistische Einschätzung sei erst „nach den ersten Wochen und Monaten“ möglich.

Beschlossene Sache ist der Einsatz der BVG-eigenen Abschleppwagen schon lange. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür hat bereits das Mobilitätsgesetz 2018 geschaffen. Allerdings fehlte noch die nötige Gebührenordnung. Sie gibt es erst seit Ende November.

Von MAzonline

Eine erfreuliche Nachricht für Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Die Zahl der Arbeitsunfälle ist gesunken. Dafür ging jedoch die Zahl der Todesfälle rauf – besonders betroffen: Die Verwaltung.

05.01.2020

Um ein Haar hätte er die Lehrer-Laufbahn eingeschlagen. Doch es kam anders: Peter Meyer wurde Berufsmusiker. Vom Anfang bis zum Ende gehörte er zu den Puhdys, spielte dort Keyboard und Saxofon. Nach der Auflösung der Band suchte sich der agile Senior neue musikalische Mitstreiter.

05.01.2020

Ein Auto kommt von der Fahrbahn ab und prallt gegen einen Baum. Dann fährt ein Polizeiauto auf dem Weg zu einem ganz anderen Einsatz über Teile des Unfallfahrzeugs.

04.01.2020