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Brandenburg Job-Garantie für umstrittenen Innenminister
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00:34 04.11.2017
Der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD).   Quelle: dpa
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Potsdam

 Der nach der abgesagten Kreisgebietsreform unter Druck geratene Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) bleibt im Amt.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) stellte sich am Freitag vor seinen Minister, dem einige in der SPD die Hauptschuld für die Reform-Pleite geben. „Ich habe großes Vertrauen zu Karl-Heinz Schröter. Er bleibt im Amt“, sagte Woidke der MAZ. Schröter sei „ein hervorragender Innenminister“.

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Der brandenburgische Innenminister Karl-Heinz Schröter (links) und Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD). Quelle: dpa-Zentralbild

Schröter sagte der Bild-Zeitung, wenn etwas daneben gehe, werde als Erstes die Schuldfrage gestellt. „Da sitze ich natürlich mit in der ersten Reihe.“ Er wolle aber Verantwortung nicht abgeben, „auch wenn sie schwer zu tragen ist“. Die Kreisreform sei an der großen Differenz zwischen Land und Kommunen gescheitert. „Es ist uns nicht gelungen, die Kommunen zu überzeugen.“ Schröter sagte weiter: „Wir sind mit rationalen Argumenten nicht gegen Emotionen angekommen.“ Jetzt müsse es freiwillige Kooperationen geben.

Von Igor Göldner

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