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Brandenburg Kampfradler: Berliner Polizei rüstet auf
Brandenburg Kampfradler: Berliner Polizei rüstet auf
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20:30 06.03.2013
Vorbild Hamburg: Angehörige der Radstaffel, hier noch ohne Elektroräder. Quelle: dpa
BERLIN

Das kündigte Polizeipräsident Klaus Kandt an.

Die Zahl der Verkehrsunfälle in Berlin ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Gleichzeitig wurden etwas weniger Menschen verletzt. Das geht aus der Unfallstatistik 2012 hervor, die die Polizei gestern vorstellte. An 7342 Unfällen waren demnach Radler beteiligt. Vor zehn Jahren waren es noch 5900.

Die Polizei geht zudem davon aus, dass nur ein Teil der Radunfälle überhaupt statistisch erfasst wird. Die Dunkelziffer liege bei 50 bis 65 Prozent, sagte der Chef der Verkehrsabteilung, Markus van Stegen. Das heißt: In Wirklichkeit gab es doppelt bis dreimal so viel Radunfälle.

Radfahrer und Autofahrer waren bei den erfassten Unfällen etwa je zur Hälfte die Verursacher. Die Radler fuhren gegen die Fahrtrichtung, übersahen Autos oder waren zu schnell unterwegs. Autofahrer ignorierten oft beim Rechtsabbiegen folgende Radfahrer oder nahmen ihnen an Kreuzungen die Vorfahrt.

In den vergangenen Jahren fuhren immer mehr Berliner besonders im Sommerhalbjahr Fahrrad. Die Polizei hat aber nicht genug Personal für eine dichtere Überwachung.

Kandt sagte, mehr Kontrollen seien sinnvoll. Hamburgs Polizei habe gute Erfahrungen mit einer Fahrradstaffel gemacht. Dabei sind Polizisten nicht wie bisher in sportlicher Kleidung auf Tourenrädern unterwegs, sondern in klassischer Uniform auf Elektrorädern. Hierbei unterstützt ein Elektromotor den Fahrer beim Treten. (dpa)

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