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Brandenburg Ministerium gegen Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen
Brandenburg Ministerium gegen Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen
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00:24 11.03.2019
Wildschweine auf Nahrungssuche. Quelle: Lino Mirgeler/dpa
Berlin

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat sich einem Medienbericht zufolge gegen die Wildschweinjagd mit Pfeil und Bogen ausgesprochen. Die Behörde sehe „derzeit keinen Änderungsbedarf an den bestehenden Regelungen“, berichtet die „Augsburger Allgemeine“. Das Verbot bleibe demnach bestehen.

Zuvor hatten die beiden Brandenburger Gemeinden Stahnsdorf und Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) südwestlich von Berlin die Bogenjagd ins Spiel gebracht. Die Bewohner leiden dort seit Jahren unter einer Wildschweinplage.

Das Ministerium wies dem Bericht zufolge darauf hin, dass die Tötung eines Wirbeltiers nur vorgenommen werden dürfe, „wenn hierbei nicht mehr als unvermeidbare Schmerzen entstehen“. Seit 1976 verbietet das Bundesjagdgesetz in Deutschland die Jagd mit Pfeil und Bogen. Lesen Sie auch: „Wildschweinplage: Was die Jäger wirklich tun können“ und Stahnsdorf und Kleinmachnow wollen Wildschweine mit Pfeil und Bogen jagen“  

Von Christoph Zeiher

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