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Brandenburg Brandenburg und Sachsen verhandeln über 1000 Stellen für die Lausitz
Brandenburg Brandenburg und Sachsen verhandeln über 1000 Stellen für die Lausitz
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11:29 25.01.2019
Braunkohletagebau in der Lausitz. Quelle: dpa
Dresden/Potsdam

In den Hintergrundgesprächen zwischen den Kohle-Ländern Sachsen und Brandenburg und der Bundesregierung soll es um 1000 Behördenstellen zur Unterstützung des Strukturwandels bei einem Kohleausstieg gehen, berichtet die Lausitzer Rundschau unter Berufung auf Verhandlungskreise. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) bestätigte der Zeitung die Gesprächsinhalte.

„Wir sprechen dabei sowohl über Verwaltungsstellen als auch die Bundeswehr. Ein oder zwei Bataillone wären die wirtschaftliche Lösung für eine Stadt wie Weißwasser oder Spremberg“, sagte Kretschmer, der sich zudem für die Ansiedlung von Forschungseinrichtungen durch den Bund aussprach. Der sächsische Regierungschef fordert im Fall des Kohleausstiegs jährlich 1,5 Milliarden Euro Hilfen für einen Zeitraum von 40 Jahren.

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Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) warb für eine Ansiedlung, betonte aber auch die Bedeutung von Arbeitsplätzen in der Industrie. „Bundesbehörden sind wichtig für die Region und starke Anker. Vor allem aber brauchen wir gut bezahlte Industriearbeitsplätze“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Aber noch ist nichts fest vereinbart.“

Die von der Bundesregierung eingesetzte sogenannte Kohlekommission kommt an diesem Freitag zu ihrer vielleicht entscheidenden Sitzung zusammen. Das 28-köpfige Gremium könnte sich auf ein Konzept für das Ende der Stromgewinnung aus Braun- und Steinkohle in Deutschland einigen. Betroffen wären neben Sachsen und Brandenburg auch die Reviere in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Von MAZonline/dpa

Die Kohlekommission soll am Freitag Lösungen für einen Strukturwandel in den betroffenen Regionen wie der Lausitz vorlegen. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) äußerte im Vorfeld Bedenken.

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