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Brandenburg Kombibus ist Vorbild für andere Regionen
Brandenburg Kombibus ist Vorbild für andere Regionen
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07:42 18.02.2014
Der Busfahrer Ralf Klug vom Kombibus der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mbH trägt transportiert in seinem Bus Käse, fein säuberlich abgepackt in Kartons und einer Kühlbox. Quelle: dpa
Prenzlau/Berlin

Ein Verkehrsprojekt aus der Uckermark wird möglicherweise auf weitere Regionen ausgeweitet. An dem Kombibus, der außer Fahrgästen auch Waren im öffentlichen Nahverkehr befördert, bestehe auch in anderen Landkreisen und Bundesländern Interesse, sagte Projektleiterin Anja Sylvester. So werde geprüft, ob das Projekt auch im Barnim (Brandenburg) und im thüringischen Saale-Orla-Kreis auf die Beine gestellt werde. Überlegungen gebe es auch in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.

Der damals mit Bundes- und Landesmitteln finanzierte Kombibus war im September 2012 als Modellprojekt in der Uckermark gestartet. Die Region ist eine der am dünnsten besiedelten bundesweit. Gesucht wurde eine Lösung, um Waren einfacher transportieren zu können. Zugleich ging es darum, die Nutzung von Linienbussen zu verstärken, indem Unternehmer ihre Produkte mitschicken. So könnten bestehende Verbindungen gesichert werden, hieß es. Vorbild war Skandinavien.

In der Uckermark verschicken Sylvester zufolge mittlerweile 15 bis 20 Anbieter ihre Produkte mit regulären Linienbussen. Darunter seien zum Beispiel Produzenten von Lebensmitteln sowie Hoteliers, die das Gepäck ihrer Gäste transportieren ließen. In den Bauch eines Busses werden Käse oder Getränkeflaschen gelegt und an einem Sammelpunkt abgeladen. Was in Prenzlau ankommt, kann neuerdings auch bei Bedarf nach Berlin transportiert werden; per Lkw, wie Sylvester erläutert.

Der Kombibus wurde mit dem Brandenburger Marketingpreis jüngst auf der Grünen Woche ausgezeichnet. Zudem habe die Verkehrsinitiative einen österreichischen Preis erhalten, sagte Sylvester.

dpa

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