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Brandenburg Ein wichtiger Schritt in Richtung „Kenia“-Bündnis
Brandenburg Ein wichtiger Schritt in Richtung „Kenia“-Bündnis
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17:46 10.09.2019
Jan Redmann (links) folgt als CDU-Fraktionschef auf Ingo Senftleben. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Potsdam

Sie haben sich zusammengerissen: Die 15 CDU-Parlamentarier im Landtag haben einstimmig einen neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. Danach sah es zunächst nicht aus, zu unversöhnlich schienen die Gegensätze, zu tief die persönlichen Verletzungen. Aber eine Kombination aus politischem Überlebensinstinkt und Druck von allen übergeordneten Ebene (inklusive CDU-Bundeschefin Annegret Kramp-Karrenbauer) hat offenbar zu einem Einsehen geführt. Wäre Jan Redmann schon beschädigt, also mit einem schlechten Ergebnis als Fraktionsvorsitzender in die neue Legislaturperiode gestartet, wäre mit dieser CDU vermutlich kein Staat zu machen gewesen. Jetzt hat die Union wieder ein Wörtchen mitzureden. Die Kenia-Koalition ist - nach allem, was man hört – die bevorzuge Variante von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Und mit einem solch guten Abstimmungsergebnis kann Jan Redmann in den Verhandlungen glaubwürdig auftreten. In Sicherheit wähnen kann sich Brandenburger CDU-Führungspersonal allerdings traditionell nicht. Erinnert sich noch jemand, wie hoch der junge Erneuerer Ingo Senftleben noch vor zwei Jahren gelobt wurde, als die Umfragewerte stimmten? Auf Nachfolger Jan Redmann kommt nun die Aufgabe zu, aus einem Burgfrieden so etwas wie einen stabilen Zustand zu machen.

Von Ulrich Wangemann

Die CDU im Brandenburger Landtag hat einen neuen Vorsitzenden. Jan Redmann wird Nachfolger von Ingo Senftleben. Nach seiner Wahl – mit 15:0 Stimmen – appellierte der neue Fraktionschef an die Geschlossenheit der Partei.

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