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Brandenburg Der große Job-Schock bei Zalando bleibt nur vorerst aus
Brandenburg Der große Job-Schock bei Zalando bleibt nur vorerst aus
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00:22 11.01.2019
Zalando verlässt nach nur neun Jahren den Standort Brieselang. Quelle: Arne Dedert/dpa
Potsdam

Als der Versandhändler Zalando vor acht Jahren seinen Standort in Brieselang eröffnete, war das eine gute Nachricht für die Region. Innerhalb eines Jahres entstanden 900 Arbeitsplätze, 500 ehemalige Hartz-IV-Empfänger fanden in dem Lager eine Beschäftigung. Paradiesisch waren die Zustände in der Branche, in der ein gnadenloser Preisdruck herrscht, freilich nie.

Jetzt gibt Zalando den Standort auf. Nach nur zehn Jahren. Zu klein geworden, so die Botschaft. Die Mitarbeiter sollen beim Logistiker Fiege unterkommen. Der große Job-Schock bleibt also aus – vorerst. Aber das Manöver wirft ein Licht darauf, dass die Branche in den kommenden Jahren große Umbrüche erleben wird.

Zalando investiert in Robotik und Automatisierungstechnik. Die Konkurrenz macht das auch. Roboter, die durch die Gänge surren und den Lagerarbeitern assistieren – das lässt sich im vergleichsweise kleinen Brieselanger Lager nicht gut umsetzen. Noch geht es in erster Linie um assistierende Technik.

Bald aber werden Roboter selbstständig Schuhe, Uhren und Laufunterwäsche aus dem Regal picken,verpacken und auf den Weg zum Kunden bringen. Roboter sind schneller, günstiger und zuverlässiger. Und sie streiken nicht. Für es Unternehmen ist das ein klarer Vorteil. Für Arbeiter schlicht beunruhigend.

Von Torsten Gellner

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