Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Kriegsverbrecher stirbt im Berliner Gefängnis
Brandenburg Kriegsverbrecher stirbt im Berliner Gefängnis
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:04 10.02.2017
Ljubisa Beara. Quelle: dpa
Berlin

Der serbische Kriegsverbrecher Ljubisa Beara ist im Alter von 77 Jahren in einem Berliner Gefängnis gestorben. Das sagte eine Sprecherin der Justizverwaltung am Freitag.

Wegen des Völkermordes im bosnischen Srebrenica war Beara vor zwei Jahren in letzter Instanz vom UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Im Bürgerkrieg in Bosnien-Herzegowina (1992-1995) war er Sicherheitschef des Generalstabs der Serben.

Im Oktober 2015 war Beara nach Angaben der Justizsprecherin nach Berlin überführt worden. Weitere Verurteilte kamen in andere Gefängnisse in europäischen Ländern, wie üblich in ähnlichen Verfahren. Seit Herbst 2016 habe sich Bearas Gesundheitszustand verschlechtert. Am Mittwoch starb er in einem Gefängniskrankenhaus.

Im Juli 1995 hatten bosnisch-serbische Einheiten unter dem Oberkommando von General Ratko Mladic die damalige UN-Schutzzone Srebrenica überrannt und gezielt und geplant rund 8000 muslimische Jungen und Männer ermordet.

Von dpa

Brandenburg Wetter spielt in Brandenburg mit - Gute Chancen für Halbschattenfinsternis

Die ohnehin stimmungsvolle Vollmondnacht wird um eine kleine Attraktion reicher: Brandenburger Mond-Fans haben in der Nacht zu Samstag gute Chancen, eine sogenannte Halbschattenfinsternis zu beobachten. Allerdings muss man lange aufbleiben, um das Wetterphänomen zu beobachten.

10.02.2017
Brandenburg Pretschen (Dahme-Spreewald) - Toter Wolf mit Bisswunden entdeckt

Im Spreewald ist bereits am Dienstag ein toter Wolf gefunden worden. Laut dem Landesumweltamt liegen keine Hinweise auf einen Verkehrsunfall vor. Vielmehr wurden an dem toten Tier Bisswunden entdeckt. Der Kadaver wird jetzt untersucht.

10.02.2017

In Brandenburg wird an rund 160 Straßenbauprojekten gearbeitet. Dafür sollen in diesem Jahr rund 450 Millionen Euro ausgegeben werden. Das ist eine Steigerung im Vergleich zum vergangenen Jahr. Vor allem einem Punkt soll besondere Beachtung geschenkt werden.

10.02.2017