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Brandenburg Land führt Tempo 130 auf A13 ein
Brandenburg Land führt Tempo 130 auf A13 ein
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00:25 24.02.2019
Das Tempolimit soll die Zahl der schweren Unfälle vor allem mit Lastwagen verringern helfen. Quelle: Marius Becker/dpa
Potsdam

Auf der Autobahn A13 zwischen Dreieck Spreewald und Schönefelder Kreuz soll bis zum Sommer eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 130 Kilometern pro Stunde eingeführt werden. Das kündigte Verkehrsministerin Kathrin Schneider (SPD) am Donnerstag bei der Vorstellung der Unfallstatistik für 2018 an.

Das mehr als 60 Kilometer lange Teilstück ist derzeit weitgehend frei von Tempolimits. Ein Überholverbot für Lastwagen soll auf der in besonderem Maße vom Güterverkehr beanspruchten Trasse ebenfalls eingeführt werden, so Schneider.

Noch keine Entscheidung

Die Ministerin teilte außerdem mit, das Land befinde sich in Gesprächen mit dem Bund über die Installation einer elektronischen Anlage zur Verkehrssteuerung auf der A13. Es gebe aber noch keine Entscheidung.

Ausschlaggebend für die Limitierung ist laut Schneider eine Empfehlung der Unfallkommission, in der neben der Polizei auch Vertreter der Straßenbehörden sitzen. Als besonders kritisch wird diese Autobahn angesehen, weil sie zweispurig ist und Personenwagen mit teils hohem Tempo an Kolonnen von Lastwagen vorbei fahren. Dies sei eine unfallträchtige Situation, so Schneider.

Zahl der Verletzten fast verdoppelt

Mit der A13 werden dann laut Ministerium auf rund 50 Prozent der brandenburgischen Autobahnen Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten. Tatsächlich hat sich laut Polizei seit 2015 die Zahl der Verletzten auf dem Autobahnstück von 85 auf 147 fast verdoppelt, die der Schwerverletzten ebenfalls von 31 auf 59 im Jahr 2018.

Insgesamt zog die Verkehrsministerin am Donnerstag aber eine positivere Bilanz als im Vorjahr: Die Zahl der tödlichen Unfälle auf Brandenburgs Straßen ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Die Polizei registrierte 143 Verkehrstote. Das waren 3,4 Prozent und damit fünf Tote weniger als 2017. In Brandenburg ereigneten sich demnach 2018 insgesamt 82.281 Verkehrsunfälle (2017: 85.451), bei denen 11.660 (2017: 11.377) Menschen verletzt wurden.

Von Ulrich Wangemann

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