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Brandenburg Landtagswahl 2019 – alle Analysen aus den Wahlkreisen
Brandenburg Landtagswahl 2019 – alle Analysen aus den Wahlkreisen
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11:50 02.09.2019
Im Briefwahlbezirk im Rathaus Luckenwalde wurde am Sonntag Stimmen ausgezählt. Quelle: Victoria Barnack

Prignitz

Sowohl bei den Erststimmen für die Direktkandidaten als auch bei den Zweitstimmen für die Parteien machte die SPD bei den Landtagswahlen zumindest in der Prignitz das Rennen. Die AfD gewann aber klar hinzu und landete auf Platz 2.

Westprignitz

Die Westprignitz bleibt eine sichere Bank für SPD-Kandidaten. Harald Pohle holte trotz Verluste das Direktmandat für den Landtag und ließ seinen Mitbewerbern keine Chance. Deutlich hinzugewonnen hat die AfD.

Ostprignitz

Mit deutlichem Vorsprung setzt sich SPD-Kandidatin Katrin Lange im Wahlkreis Prignitz II/Ostprignitz-Ruppin II durch und verweist die AfD auf Platz zwei. Abgeschlagen folgen die Kandidaten der CDU und der Linken.

Havelland I

Johannes Funke hat das Direktmandat im Wahlkreis 5 gewonnen und zieht nun für die SPD in den Potsdamer Landtag ein. Er setzte sich mit knappem Vorsprunggegen AfD-Mann Dominik Kaufner durch.

Havelland II

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen im Wahlkreis 6: Nach der Auszählung aller 66 Wahlbezirke lag die Christdemokratin knapp vor Ines Jesse (SPD) und Ursula Nonnemacher (Grüne).

Havelland III

Christian Görke ist es nicht gelungen, den Landtagswahlkreis 4 im vierten Anlauf noch ein viertes Mal zu gewinnen. Der Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident hatte gegenüber Katja Poschmann (SPD) und Kai Berger (AfD) das Nachsehen. Beide lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das Katja Poschmann knapp gewann.

Altkreis Neuruppin

Doppelter Sieg für die SPD im Altkreis Neuruppin Mathias Perschall (42) wird neuer Bürgermeister in Fehrbellin, Ulrike Liedtke (60) siegt als Direktkandidatin bei der Landtagswahl im Altkreis Neuruppin. Die AfD liegt kurz dahinter.

Potsdam-Mittelmark I

Die SPD bleibt im Wahlkreis 16 stärkste politische Kraft. Als Direktkandidat tritt Udo Wernitz im Landtag die Nachfolge seines Parteifreundes Andreas Kuhnert an – was ihm Sorge bereitet.

Potsdam-Mittelmark II

Bei der Landtagswahl im Wahlkreis 18 holte Günter Baaske (SPD) erwartungsgemäß das Direktmandat zum brandenburgischen Landtag. Kai Kristian Laubach von der AfD fuhr trotz kurzfristiger Kandidatur das zweitbeste Ergebnis ein.

Potsdam-Mittelmark III/ Potsdam III

Der SPD-Kandidat zieht im Potsdamer Wahlkreis 19 mit deutlichem Vorsprung an der favorisierten CDU-Konkurrentin vorbei. Die Grünen holen bei Zweitstimmen erstmals das zweitbeste Ergebnis – hinter der SPD.

Potsdam-Mittelmark II

Günter Baaske (SPD) zieht wieder in den Landtag Brandenburg ein. Er hat den Wahlkreis 18 klar gewonnen. Dahinter haben sich die Kräfteverhältnisse aber verschoben.

Potsdam

Die Sozialdemokraten sind in der Landeshauptstadt bei den Zweitstimmen vorne. Auch bei den Direktmandaten ringen sie zwei Favoriten in der Stadt den Sieg ab – verlieren aber ein Prestige-Duell.

Oberhavel I

Die SPD verteidigt den Wahlkreis 7 mit Hennigsdorf, Velten, Oberkrämer, Kremmen und dem Löwenberger Land. Dahinter folgen die AfD und die CDU. Frank Bommert ist enttäuscht und wütend und fordert den Rücktritt von CDU-Chef Ingo Senftleben.

Oberhavel III

Bis 21.14 Uhr war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Wahlkreis 9, den sich SPD-Kandidat Björn Lüttmann und AfD-Kandidat Andreas Galau lieferten. Am Ende war der alte auch der neue Landtagskandidat für den Wahlkreis, der die Gemeinde Leegebruch und die Städte Oranienburg und Liebenwalde umfasst.

Landkreis Teltow-Fläming

Die SPD hat wieder die Direktmandate der drei Wahlkreise im Landkreis Teltow-Fläming geholt. Als stärkste Mitbewerber zeigten sich die Kandidaten der AfD. Besonders eng wurde es im Wahlkreis 25.

Barnim I

Hardy Lux hat für die SPD den Sieg geholt. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen schlug die SPD knapp die AfD.

Barnim II

Die BVB/FW entschied das Rennen um den Wahlkreis Barnim II. Kandidat Péter Vida vereinigte dort die meisten Stimmen auf sich.

Barnim III

Die AfD verbuchte einen knappen Sieg. 24 Prozent der Erststimmen erhielt die AfD gegenüber 23,6 Prozent der Stimmen, die an die SPD gingen.

Brandenburg an der Havel/ Potsdam-Mittelmark I

Die Wahlbeteiligung im Wahlkreis Brandenburg an der Havel I/ Potsdam-Mittelmark I betrug 59,4 Prozent und war damit über 15 Prozent höher als bei der vergangenen Wahl. Gewonnen hat Udo Wernitz von der SPD.

Brandenburg an der Havel II

Sowohl bei Erst- als auch bei Zweitstimmen konnte hier die SPD den Sieg einfahren. Dahinter folgt die AfD.

Cottbus I

Im Wahlkreis Cottbus I konnte die AfD klar gewinnen. Bei den Erststimmen erhielt die Partei 25,9 Prozent. Das zweitbeste Ergebnis holte die SPD mit 21,9 Prozent der Erststimmen.

Cottbus II

Lars Schiecke von der AfD ist im Wahlkreis Cottbus II der Sieger. Seine Partei bekam 27,3 Prozent der Stimmen.

Dahme-Spreewald I

Einen deutlichen Sieg konnte die SPD im Wahlkreis Dahme-Spreewald I verbuchen. Tina Fischer (SPD) wurde direkt gewählt.

Dahme-SpreewaldII/ Oder-Spree I

Die SPD gewinnt den Wahlkreis mit 27,3 Prozent. Darauf folgt die AfD mit 22,9 Prozent.

Dahme-Spreewald III

Hans-Christoph Berndt (AfD) holt die meisten Stimmen und wurde somit direkt gewählt. Insgesamt konnte die AfD im Wahlkreis-Dahme-Spreewald III die meisten Wähler überzeugen.

Elbe-Elster I

Im Wahlkreis Elbe-Elster I lieferte sich die AfD ein knappes Rennen mit der CDU. Am Ende konnte die Alternative für Deutschland das Rennen mit 25,5 Prozent für sich entscheiden.

Elbe-Elster II

Die AfD hat mit 30,2 Prozent im Wahlkreis Elbe-Elster II deutlich gewonnen. Auf Platz zwei kam die CDU mit 25,2 Prozent der Erststimmen.

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Frankfurt (Oder)

Linke und AfD lieferten sich ein knappes Rennen bei der Wahl im Kreis Frankfurt (Oder). Am Ende gewann die AfD mit 24,8 Prozent der Stimmen.

Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Der Wahlkreis bleibt den Sozialdemokraten treu. Sie haben mit 22,5 Prozent der Stimmen gewonnen.

Märkisch-Oderland II

Elske Hildebrandt zieht für die SPD in den Landtag ein. Die SPD konnte die meisten Wähler überzeugen, ihre Erst- und Zweitstimme bei den Sozialdemokraten zu machen.

Märkisch Oderland III

Der Wahlkreis ging mit 26,3 Prozent an die Alternative für Deutschland. Dicht dahinter sammelte die SPD die zweitmeisten Stimmen mit 25,5 Prozent.

Märkisch Oderland IV

Ganz knapp vor der SPD mit 25,4 Prozent der Stimmen, gewann die AfD mit 25,8 Prozent den Wahlkreis Märkisch Oderland IV. Franz Wiese (AfD) zieht als direkt gewählter Kandidat in den Landtag ein.

Odeerspreewald-Lausitz I

Im Wahlkreis von CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben konnte die CDU mit 26,3 Prozent der Stimmen gewinnen. Die Sozialdemokraten folgen knapp dahinter mit 25,8 Prozent. Bei den Zweitstimmen siegte die AfD deutlich mit 35,7 Prozent, gefolgt von der SPD mit 22,9 Prozent.

Oderspreewald-Lausitz II/ Spree-Neiße IV

Bei den Erststimmen liegt die SPD mit 30,3 Prozent knapp vor der AfD mit 29,1 Prozent. Bei den Zweitstimmen hat die AfD mit 29,2 Prozent die meisten Stimmen geholt und die SPD kam dahinter mit 28,6 Prozent.

Oberspreewald-Lausitz III/ Spree-Neiße III

Daniel Münschke von der AfD heißt der Gewinner des Wahlkreises. Die Alternative für Deutschland konnte 28 Prozent der Erststimmen für sich verbuchen.

Oder-Spree II

Für den Wahlkreis Oder-Spree II zieht Kathleen Muxel für die AfD in den Landtag ein. Ihre Partei holte 28,3 Prozent der Stimmen.

Oder-Spree III

Eine deutlich höhere Wahlbeteiligung, mit einem Plus von 11,9 Prozent ist im Wahlkreis Oder-Spree III zu verzeichnen. Dort holte die AfD mit 25,9 Prozent die meisten Stimmen.

Spree-Neiße I

Ein geteiltes Stimmungsbild gibt es im Wahlkreis Spree-Neiße I. Die SPD holte die meisten Erststimmen mit 36,2 Prozent. Die meisten Zweitstimmen holte die AfD mit 33,9 Prozent.

Spree-Neiße II

Mit 35,9 Prozent der Stimmen hat die AfD den Wahlkreis deutlich vor der SPD mit 22,5 Prozent gewonnen.

Uckermarck I

Der Wahlkreis Uckermarck I ging in einem knappen Rennen an die AfD, die 26 Prozent der Stimmen holte. Die SPD folgt mit 25,7 Prozent.

Uckermarck II

Mit deutlichem Abstand holte die SPD die meisten Erststimmen im Wahlkreis Uckermark II. Insgesamt 40,1 Prozent der Wahlberechtigten machten ihr Kreuz bei den Sozialdemokraten. Die zweitmeisten Stimmen sammelte die AfD mit 24,5 Prozent.

Uckermark III/ Oberhavel IV

Mit einer Wahlbeteiligung von 56 Prozent verzeichnete der Wahlkreis Uckermark III/ Oberhavel IV ein Plus von 12,8 Prozent. Davon gingen die meisten Erststimmen an die AfD mit 24 Prozent. Bei den Zweitstimmen gewann die SPD mit 26,1 Prozent.

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