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Brandenburg Waldbrand bei Jüterbog: Lage bleibt weiter Ernst
Brandenburg Waldbrand bei Jüterbog: Lage bleibt weiter Ernst
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14:41 08.06.2019
Der Waldboden brennt in der Nähe von Frankenförde an vereinzelten Stellen. Quelle: dpa/Christoph Soeder
Jüterbog

Der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog hatte sich weit ausgebreitet. Zwischenzeitlich brannte es auf einer Fläche von mehr als 800 Hektar, teilte die Stadt Jüterbog mit.

Bis zum Samstagmorgen hatte auffrischender Wind den Feuerwehrleuten im Waldbrandgebiet nahe Jüterbog zu schaffen gemacht. Kurze Regenschauer brachten dann etwas Entspannung. Doch die Lage auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz bleibt weiter ernst.

  • 09.06.19 13:29
    Die Einsatzleitung und Landrätin Kornelia Wehlan (Linke) sind zuversichtlich, dass am Pfingstmontag die Verantwortung für das Brandgebiet wieder an die örtlichen Feuerwehren von Jüterbog und Nuthe-Urstromtal übergeben werden können.
  • 09.06.19 10:45
    Die Nacht auf Pfingstsonntag und der Vormittag waren ruhig. Der Wind hat nachgelassen, weht aber immer noch. Über Frankenförde sind dauernd Hubschraubergeräusche zu hören. Zwei Löschhubschrauber der Bundespolizei sind wieder im Einsatz. Der zweite hatte am Samstag noch bei Altsogefeld bei Dahme gelöscht. Dieser Wald gilt inzwischen als gelöscht und wurde am Samstagabend dem Eigentümer, der Bundesforstverwaltung, übergeben. Die Waldbrandeinheit aus dem Landkreis Oder-Spree hat heute früh ihre Kameraden aus dem Kreis Oberspreewald-Lausitz abgelöst. Momentan sind 164 Einsatzkräfte mit 31 Fahrzeugen mit der Brandbekämpfung beschäftigt.
  • 08.06.19 15:59
    Die Lage ist weiterhin angespannt: Am Nachmittag erschwert der stärker werdende Wind die Löscharbeiten. "Der Wind hat die gleiche Wirkung wie wenn man zuhause im Garten sein Lagerfeuer anpustet", erklärt der stellvertretende Brandmeister Silvio Karle.
  • 08.06.19 12:48

    Regenschauer haben für eine kurze Entspannung im Waldbrandgebiet nahe Jüterbog gesorgt. Entwarnung gilt dennoch nicht: 132 Feuerwehrkräfte sind weiter im Einsatz. Umweltminister Jörg Vogelsänger besucht das Waldbrandgebiet und kommentiert: „Das sind schreckliche Bilder.“

  • 08.06.19 09:35
    Die Kreisstraße K 7218 zwischen Frankenförde und Felgentreu, sowie die B 87 bei Altsorgefeld sind weiterhin gesperrt. In Altsorgefeld werden mit dem Hubschrauber Glutnester bekämpft, rund 30 Einsatzkräfte und Vertreter der Bundesforst sind mit acht Fahrzeugen vor Ort.
  • 08.06.19 09:34
    Auch heute ist der Bergungspanzer Dachs der Bundewehr wieder im Einsatz und aktuell ein Löschhubschrauber der Bundespolizei in Altsorgefeld. Insgesamt 152 Einsatzkräfte sind vor Ort.

  • 08.06.19 09:31
    Landrätin Kornelia Wehlan und der stellvertretende Kreisbrandmeister Silvio Kahle haben soeben die Einsatzstellen abgefahren, um sich ein Bild zu machen und die Lage zu analysieren. Ab 11 Uhr fand ein Aufklärungsflug der Landespolizei statt. Es besteht nach wie vor eine Großschadenslage von 758 Hektar. Außerdem gibt es noch vereinzelte Rauchaufstiege.
  • 08.06.19 09:27
    Auffrischender Wind in den frühen Morgenstunden sorgte für die sofortige Nachforderung von Einsatzkräften aus Niedergörsdorf und Jüterbog. Eine besonders sensible Situation herrschte aufgrund von Funkenflug um das Gebiet der Gärtnerei in Frankenfelde. Die Einsatzleitung vor Ort bestätigt, dass die Lage in diesem Einsatzabschnitt unter Kontrolle ist.
  • 07.06.19 16:48
    Jüterbogs Bürgermeister Arne Raue (WsJ) wehrt sich gegen den Vorwurf, dass sich Jüterbogs Wehr mit anderen Feuerwehren entsolidarisiert habe. Davon hatte der Präsident des Landesfeuerwerhverbandes gesprochen, weil Raue seine Feuerwehr abgezogen hatte, weil er die Gefahr für Leib und Leben als zu hoch ansah. Er habe seine Männer angewiesen, nicht in der munitionsbelasteten "Roten Zone" zu löschen. Dagegen seien ortsunkundige Feuerwehrleute in die Gefahrenzone geschickt worden. Zudem hält er die Frage, ob eine Gefahrenstoffbelastung vorliegt, nach wie vor für unbeantwortet (zur kompletten Stellungnahme, s. Link).
  • 07.06.19 16:01
    Die Stiftung Naturlandschaften will die Brandschutzstreifen im Bereich des ehemaligen Truppenübungsplatzes weiter ausbauen. Ein positives Fazit gibt es zu den 2017 gesetzten Brunnen. Diese hätten sich bewährt.
  • 07.06.19 15:56
    Die Einsatzkräfte hoffen weiter auf Regen - zum einen wegen der Glutnester, zum anderen aber auch, weil der Boden in Folge des Großbrandes extrem heiß ist.
  • 07.06.19 15:52
    Mittlerweile sei die Lage ruhig, es gebe nach wie vor Glutnester, aber keine offenen Flammen mehr. Derzeit sind 164 Einsatzkräfte mit 36 Fahrzeugen vor Ort. Man will vorbereitet sein, falls vereinzelt doch noch einmal Flammen auflodern.
  • 07.06.19 15:48
    Obwohl Tag 5 des Waldbrandes deutlich ruhiger verläuft als die Vortage, gab es am Vormittag eine brenzlige Situation. Die Einsatzkräfte hatten befürchtet, dass das Feuer aufs Moor übergreift. Dies hat sich zum Glück aber nicht bestätigt.
  • 07.06.19 15:41
    Die nächste Pressekonferenz zum Großbrand bei Jüterbog mit Landrätin Kornelia Wehlan und Andreas Meißner von der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Dieser gehören die vom Brand betroffenen Flächen.
  • 07.06.19 15:05
    Eine gute Nachricht hat der Landkreis noch in petto: "Die Rauchentwicklung ist wesentlich geringer als gestern."
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Tag 4 im Waldbrandgebiet auf dem ehemaligen Schießplatz bei Jüterbog. Am Donnerstag stand eine Fläche von rund 750 Hektar in Flammen – das entspricht der Größe von mehr als 1000 Fußballfeldern.

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Von MAZonline/RND

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