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Brandenburg Lokführer nach Unglück von Hosena verurteilt
Brandenburg Lokführer nach Unglück von Hosena verurteilt
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18:33 21.07.2014
Aufräumen nach Güterzugunglück bei Hosena im Juli 2012. Quelle: Arno Burgi
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Potsam/ Cottbus

Zwei Jahre nach dem schweren Güterzug-Unglück Bahnhof Hosena (Oberspreewald-Lausitz) ist ein 64-jährigen Lokführer wegen fahrlässiger Tötung und gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr zu neun Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Zudem müsse er eine Geldstrafe zahlen, sagte die stellvertretende Leiterin der Staatsanwaltschaft Cottbus, Petra Hertwig, am Montag.

Der Lokführer war Ende Juli 2012 im Bahnhof Hosena auf einen haltenden Güterzug aufgefahren. Entgleiste Waggons stürzten auf ein Stellwerk, in dem sich ein 54-jähriger Streckenwärter aufhielt. Dieser kam in den Trümmern ums Leben. Laut einem Gutachten soll der 64-Jährige vor der Abfahrt die vorgeschriebene Bremsprobe nicht ordnungsgemäß erledigt haben.

Die Aufräumarbeiten nach dem schweren Güterzugunfall auf dem Bahnhof in Hosena, einem Ortsteil von Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz), mit einem Toten gestalteten sich schwierig. Die Waggons waren stark ineinander verkeilt und zum Teil noch mit bis zu 80 Tonnen Schotter beladen.

Ermittlungen zu weiterem Unglück laufen noch
Zu einem zweiten Bahnunglück an fast identischer Stelle wird noch ermittelt. Beim Zusammenstoß eines leeren Güterzuges mit einem stehenden Güterzug war im November 2013 ein 51 Jahre alter Lokführer verletzt worden. Die Waggons und die Lok hatten sich verkeilt und die Strecke war lange blockiert.

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