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Brandenburg Mann (45) in U-Haft: Anwalt will Zeugen befragen
Brandenburg Mann (45) in U-Haft: Anwalt will Zeugen befragen
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15:10 25.04.2018
Das Kreuzfahrtschiff MSC Magnifica liegt am 14.01.2012 vor Insel San Giorgio Maggiore mit dem Kloster gleichen Namnes in der Lagune von Venedig vor Anker. Quelle: picture alliance / dpa
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Potsdam

Ein Brandenburger wird in Italien beschuldigt, seine Frau auf einer Kreuzfahrt umgebracht zu haben. Sein Anwalt versucht nun, Zeugen unter anderem aus Deutschland zu befragen. Einige Familienangehörige sollten bei der Aufklärung des rätselhaften Falls helfen, sagte Verteidiger Luigi Conti der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Der beschuldigte Mann, geboren 1972, stamme aus Eberswalde in Brandenburg. Der 45-jährige Daniel B. sitzt wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft in Rom, weil seine 38-jährige chinesische Frau auf einer Kreuzfahrt im Mittelmeer spurlos verschwunden ist, wie ein Richter am Wochenende laut Nachrichtenagentur Ansa bestätigte.

Frau habe laut Mann schon mehrmals Reisen unterbrochen

Der Mann bestreitet seine Schuld. Seine Frau sei der Reise überdrüssig gewesen und in Griechenland von Bord der „MSC Magnifica“ gegangen, so die Verteidigung. Da sie schon mehrmals eine Reise unterbrochen habe, sei ihm das nicht seltsam vorgekommen.

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Die Frau wurde nach italienischen Medienangaben zuletzt am 10. Februar in Genua gesehen. Am Ende der Kreuzfahrt am 20. Februar in Civitavecchia ging sie demnach nicht von Bord. Die Verteidigung versucht, den Mann aus der U-Haft freizubekommen. Ihm wird Tötung vorgeworfen.

Das Paar lebte zuletzt im irischen Dublin und hat zwei Kinder. Diese seien in Rom in Obhut der Behörden und bekämen psychologische Unterstützung, sagte Conti.

Von dpa