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Brandenburg Ministerin besorgt wegen rechter Umtriebe in der Lausitz
Brandenburg Ministerin besorgt wegen rechter Umtriebe in der Lausitz
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00:22 24.03.2019
Wissenschaftministerin Martina Münch (SPD) ist besorgt Quelle: dpa
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Potsdam

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Martina Münch (SPD) ist besorgt wegen des ausländerfeindlichen Klimas in der Region Lausitz. „Das macht mir auch große Sorgen“, sagte Münch am Donnerstag aus Anlass der Unterzeichnung der neuen Hochschulverträge. Ausländerfeindliche Ausschreitungen und Kundgebungen beträfen nicht nur die Stadt Cottbus, sondern die ganze Region. Allerdings ist Cottbus der Polizeistatistik zufolge ein Brennpunkt der gegenwärtigen politischen Kriminalität in Brandenburg.

„Es ist absolut notwendig, sich für Attraktivität und Toleranz zu engagieren“, sagte Münch. „Wenn wir die besten Köpfe haben wollen, sind es internationale Köpfe“, so Münch. Forscher aus aller Welt kämen nur, wenn sich eine Region für Weltoffenheit, Demokratie und Toleranz einsetze. Dies sei auch die Meinung der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg. Allein von den rund 7280 Studierenden der internationalen Einrichtung kommen etwa 2190 aus dem Ausland. In der Region sollen außerdem neue Einrichtungen wie das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastruktur und Geothermie oder ein Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) angesiedelt werden. Auch das Personal solcher Institute wird aus aller Welt rekrutiert.

Von Rüdiger Braun

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