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Brandenburg Ministerium will bei Hilfen für Veranstaltungsbranche nachbessern
Brandenburg

Ministerium will bei Hilfen für Veranstaltungsbranche nachbessern

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22:16 09.11.2020
„Im Theater Vorpommern brennt immer ein Licht – das Geisterlicht“, schreibt OZ-Leserin Martina Krüger und schickt dieses Foto von René Lembke mit. „Des Nachts, wenn alle das Theater verlassen haben, soll nach altem Aberglauben dieses Licht die Geister beschwören, keinen Schabernack auf der Bühne zu treiben“, schreibt sie weiter.
„Im Theater Vorpommern brennt immer ein Licht – das Geisterlicht“, schreibt OZ-Leserin Martina Krüger und schickt dieses Foto von René Lembke mit. „Des Nachts, wenn alle das Theater verlassen haben, soll nach altem Aberglauben dieses Licht die Geister beschwören, keinen Schabernack auf der Bühne zu treiben“, schreibt sie weiter. Quelle: René Lembke
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Potsdam

Die durch die Corona-Pandemie gebeutelte Veranstaltungsbranche hat nach Angaben von Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) zu einem großen Teil noch nicht von den Hilfen des Landes profitiert. Die Leistungen müssten daher nachgebessert werden, sagte der SPD-Politiker am Montag nach einem Gespräch mit Vertretern der Veranstaltungsbranche. „Wir haben zur Kenntnis nehmen müssen, dass außer der Soforthilfe ansonsten alle anderen Programme bisher an der Branche vorbeigegangen sind (...).“

Seit Anfang November sind mit einem Teil-Lockdown in Brandenburg Gaststätten, Kinos, Theater und Fitnessstudios geschlossen, außerdem alle Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen sowie Freizeit- und Amateursport.

Einige Veranstalter fallen durch Raster

Damit das Ministerium sehe, warum Überbrückungshilfen nicht zum Tragen kämen, sei die betroffene Branche nun um Zuarbeit gebeten worden, ergänzte Steinbach. So könne man spezielle Belange der Branche gezielter unterbringen, etwa Kosten für coronabedingte Absagen von Veranstaltungen.

Franziska Pollin vom Landesverband ImPuls Brandenburg e.V. sieht eine Ursache in den Förderkriterien und Richtlinien bei den Anträgen auf Überbrückungshilfe. Hier fielen viele Veranstalter „durchs Raster“, sagte Pollin der Deutschen Presse-Agentur. Der Landesverband ImPuls vernetzt, fördert und berät die Kultur- und Musikszene im Land Brandenburg und setzt sich für bessere Rahmen- und Arbeitsbedingungen ein.

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„Es gibt 1000 Faktoren an denen die Betriebe und Unternehmen scheitern“, ergänzte Pollin. Deshalb sei die Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsminister notwendig. „Wir würden uns weitere Gespräche wünschen. Dann können Förderprogramme aufgesetzt werden die bei der Branche auch ankommen.“ Nach Angaben von Pollin hat die Musik - und Festivalbranche im vergangen Jahr 1,5 Millionen Besucher gezählt und über 50 Millionen Euro Umsatz gemacht.

Von RND/dpa