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Brandenburg Kampf um höhere Löhne: Bei Edeka wird gestreikt
Brandenburg Kampf um höhere Löhne: Bei Edeka wird gestreikt
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12:31 13.05.2019
Blick in ein Edeka-Lager in Sachsen Quelle: dpa
Potsdam

Die Mitarbeiter der Edeka-Lager in Mittenwalde (Dahme-Spreewald) und Freienbrink (Oder-Spree) sowie des dortigen Verwaltungsstandorts haben am Montag die Arbeit niedergelegt. Rund 500 Beschäftigte seien in den Ausstand getreten, teilte die Gewerkschaft Verdi mit. Die Beschäftigten reagierten damit auf die erste Tarifverhandlung im Genossenschaftlichen Großhandel am 7. Mai 2019, bei der die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt hätten.

Sieben Prozent mehr Lohn sowie 100 Euro mehr Ausbildungsvergütung für eine Laufzeit von zwölf Monaten fordert die Gewerkschaft. Außerdem will die Gewerkschaft den Tarifvertrag als allgemeinverbindlich anerkennen lassen. Dann würde er für alle Beschäftigten der Branche gelten. Dazu müsste aber das Arbeitgeberlager bereit sein, die Allgemeinverbindlickeit beim Bundesarbeitsministerium zu beantragen.

Größter Lebensmittelhändler Deutschlands

„Der ganztägige Warnstreik macht klar: die Edeka-Beschäftigten sind wütend über das Verhalten der Arbeitgeber am Verhandlungstisch, schließlich sind die Verdi-Forderungen seit fast zwei Monaten kommuniziert“, sagte Verhandlungsführerin Erika Ritter. „Diese Hinhaltetaktik wird nicht akzeptiert.“

Die Gewinne von Edeka seien immens. „Wir reden hier vom größten und erfolgreichsten Lebensmittelhändler in Deutschland“, so Ritter. „An dieser Entwicklung müssen die Beschäftigten endlich angemessen beteiligt werden, denn sie haben diese Gewinne erwirtschaftet.“

Von Torsten Gellner

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