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Brandenburg "Mord ohne Leiche"
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17:49 23.05.2013
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NEURUPPIN/LEEGEBRUCH

sollte vor der 1.Großen Jugendstrafkammer aussagen. Doch dazu kam es nicht. An ihrer Stelle mussten der Leitende Neuruppiner Oberstaatsanwalt Gerd Schnittcher, Staatsanwalt Rüdiger Sonnen und der Kripo-Beamte Thorsten Patschewitz in den Zeugenstand.

Damit versuchten die Verteidiger eine Vernehmung von Dominique S. am 15. Juli 1998 zu rekonstruieren, die von den drei genannten Ermittlern geführt worden war. Das betreffende Protokoll jedoch ist spurlos verschollen, wie Staatsanwalt Schumacher zugeben musste. Die damalige Aussage sei enorm wichtig, „um die Glaubwürdigkeit der Zeugin einschätzen zu können“, begründete Rechtsanwalt Lüder Suling seinen Antrag. Außerdem wolle die Verteidigung diese mit den aktuellen Aussagen vergleichen können.

Das Interesse für die Lücken in den Akten verwundert nicht: Was Dominique S. und eine zweite Zeugin den Ermittlern im vergangenen Jahr zu Protokoll gegeben hatten, führte im November zur Festnahme von Maikes Ex-Freund Michael Sch. (34) sowie Manfred S. (79). Gemeinsam sollen sie die 17-jährige Maike heimtückisch ermordet haben. Angestiftet wurden sie laut Staatsanwaltschaft von Christiane Sch. Gegen die 60-Jährige und ihren Sohn Michael wird seit dem 13. Mai verhandelt.

Gegen den dritten Beschuldigten Manfred S. wird wegen seines schlechten Gesundheitszustandes ein gesondertes Verfahren eröffnet. Wann das passiert, ist offen. Sein Verteidiger Uwe Meyer sagte allerdings, dass sein Mandant seit gestern Haftverschonung genießt.

Nach Aussage von Kripo-Mann Patschewitz hatte Zeugin Susanne K. ihre Handballer-Kollegin Dominique S. 1998 mit der Aussage zitiert, Michael Sch. habe „eine Menge Geld gezahlt, um Maike beseitigen zu lassen“. In der damaligen Vernehmung habe S. aber bestritten, das gesagt zu haben. Nach einem Nervenzusammenbruch war die Vernehmung abgebrochen worden. Doch den Ermittlern sei klar gewesen, dass die frühere Geliebte des Angeklagten mehr weiß als sie zugibt. (ht)

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