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Brandenburg Nach Leichenfund in Forst: Polizei geht von Gewaltverbrechen aus
Brandenburg Nach Leichenfund in Forst: Polizei geht von Gewaltverbrechen aus
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11:10 14.05.2019
Polizeibeamte und Kriminaltechniker stehen in der gesperrten Amtstraße in Forst. Zwei Männerleichen sind in einer Wohnung in der südbrandenburgischen Kleinstadt entdeckt worden. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Forst

Nach dem Fund zweier Männerleichen in der südbrandenburgischen Kleinstadt Forst (Spree-Neiße) gehen die Ermittlungen am Dienstag weiter. Die Männer wurden nach Angaben der Polizeidirektion Süd Opfer eines Gewaltverbrechens. Die Hintergründe der Tat sind bislang allerdings unklar. Auch zur Identität der beiden Männer gab es am Dienstagmorgen keine Angaben.

Die beiden Leichen wurden am Montagmorgen in einer Wohnung in Forst entdeckt. Aufgrund der Situation, in der die beiden aufgefunden wurden, geht die Polizei von einem Verbrechen aus. Weitere Details wollte die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst aber nicht nennen.

Ein Großaufgebot der Polizei sichert zurzeit einen Tatort in Forst (Spree-Neiße). Laut Polizei wird nach derzeitigem Erkenntnisstand davon ausgegangen, dass die Männer Opfer eines Gewaltverbrechens wurden.

Der Fall erinnert an die mysteriösen Leichenfunde in Bayern und Niedersachsen vom vergangenen Wochenende. Drei mit Armbrustpfeilen getötete Menschen waren in einer Passauer Pension, zwei Leichen in einer Wohnung in einer niedersächsischen Kleinstadt gefunden worden. Auch in diesen Fällen waren die Hintergründe zunächst unklar. Die Staatsanwaltschaft Cottbus geht bislang aber nicht davon aus, dass es eine Verbindung zwischen den Taten gibt.

Bei den Ermittlungen am Montag waren zwei verdächtige abgestellte Autos in der Nähe des betroffenen Wohnhauses entdeckt worden. Sprengstoffspezialisten untersuchten die Autos. Rund 116 Anwohner mussten vorläufig ihre Wohnungen verlassen, konnten aber am Nachmittag wieder in ihre Wohnungen.

Von RND/dpa/lin

Im Fall der Frankfurter Affäre um zerstörte Wahlplakate hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Offenbar waren die Belege des Staatsschutzes zu dünn.

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