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Brandenburg Nach Sommerhitze Unwetter
Brandenburg Nach Sommerhitze Unwetter
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18:11 05.08.2013
Potsdam/ Lübbenau

Der Sommerhitze folgte das Unwetter: Tornadoähnliche Windböen haben an der Landesgrenze von Brandenburg und Sachsen-Anhalt zu erheblichen Schäden geführt. Etwa 120 Bahnreisende blieben laut Bundespolizei am Samstagabend auf der Strecke Berlin - Dessau hinter Medewitz (Potsdam-Mittelmark) stecken, weil eine Oberleitung beschädigt wurde.

An der Autobahn 9 wurden Bäume entwurzelt, teilte die Polizei mit. Starkregen und Hagelschlag sorgten für Verwüstungen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) regnete es vielerorts kräftig. Zahlreiche weitere Orte in der Lausitz, im Havelland und im Barnim waren betroffen. Die Feuerwehr musste sich nach Sturm und Starkregen um überflutete Straßen und Keller kümmern und umgestürzte Bäume wegräumen, auch die Autobahn A13 war betroffen.

Nach einem Blitzeinschlag auf einem Campingplatz in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) sind 21 Kinder und ein Erwachsener zur Beobachtung in ein Krankenhaus gekommen. Es handele sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Niemand sei verletzt worden.

Der Blitz war am Sonntag in eine Hecke in der Nähe des Zeltlagers der sächsischen Gruppe eingeschlagen. Die Urlauber wurden auf drei Kliniken verteilt, wie ein Sprecher der Leitstelle Lausitz sagte. Der Campingplatz sei ansonsten nicht beschädigt worden.

Von einer Windhose sprachen Einwohner in Brachwitz und Schlalach die die Bäume regelrecht herausdrehte. Strom war unterbrochen denn Überlandleitungen waren beschädigt und die Feuerwehren hatten zu tun um Straßen wieder frei zu schneiden. In Brachwitz stürzte eine Weide samt Wurzelteller um. Gleich daneben hielt eine Scheune die Kraft des Sturmes nicht mehr stand und viel zusammen. Bei diesem Unwetter war die andere Hälfte des kleinen Dörfchens, hinter der Kirche, betroffen. Tore wurden Ausgehebelt und Große Hagelkörner kamen zu8m Sturm dazu. Viele Kiefern brachen wie Streichhölzer  zwischen Brachwitz und Schlalach. Das gleiche Bild bot sich zwischen Nichel und Jeserig und auch an der Umgehungsstraße in Dahnsdorf.

In Berlin hieß es in der Nacht zum Montag: Land unter. Ein unwetterartiger Wolkenbruch setze im Ortsteil Friedenau etliche Straßen und Keller unter Wasser. Auch eine Tiefgarage wurde geflutet. Dabei wurden zwölf Autos durch die Wassermassen beschädigt. Innerhalb kurzer Zeit musste die Berliner Feuerwehr zu rund 75 wetterbedingten Einsätzen ausrücken.

Vor allem über Teilen Süddeutschlands haben am Sonntag heftige Unwetter getobt. Besonders betroffen: Bayern und Baden-Württemberg. 2500 Pfadfinder und ihre Besucher mussten sich am Sonntagmittag in Sigmaringen (Baden-Württemberg) in eine Bundeswehrkaserne retten. Sturmböen hatten ihrem Zeltlager arg zugesetzt. 38 Menschen mussten medizinisch versorgt werden, 10 kamen sogar ins Krankenhaus.

Auch in Bayern und über Teile Schwabens und der Oberpfalz zogen die Unwetter. Bäume wurden entwurzelt und blockierten Fahrbahnen und Bahnstrecken, wie die Polizei mitteilte. Ein Mensch wurde schwer verletzt, als in Neu-Ulm bei einer Veranstaltung eines Hundesportvereins ein Zelt einstürzte. In Regensburg deckte der Sturm die Blechdächer mehrerer Rohbauten ab. Bahnstrecken mussten gesperrt werden, vor allem weil Bäume die Gleise blockierten.

dpa

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