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Brandenburg Nach Sturm noch 14.000 Haushalte ohne Strom
Brandenburg Nach Sturm noch 14.000 Haushalte ohne Strom
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11:30 19.01.2018
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Chemnitz

Am Morgen nach dem Orkantief „Friederike“ sind noch rund 14 000 Haushalte und Betriebe in Ostdeutschland ohne Strom. Wie der Netzbetreiber Mitnetz am Freitag in Chemnitz mitteilte, seien alle verfügbaren Havarietrupps und Vertragsfirmen mit rund 350 Mitarbeitern unterwegs, um die Schäden zu beseitigen. Wie lange die Reparaturarbeiten andauern würden, sei noch nicht absehbar, sagte eine Sprecherin.

Reparaturen dauern „noch einige Zeit“

„Auf Grund der Vielzahl von Störungen im Niederspannungsbereich, werden die Reparaturen voraussichtlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, teilte das Unternehmen mit. So seien manche Leitungen und Anlagen nicht erreichbar, da Waldgebiete und Straßen noch blockiert oder gesperrt seien. Auch Freileitungen seien teilweise gestört. Betroffene Kunden wurden um Verständnis gebeten.

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2500 Abnehmer in Brandenburg betroffen

Mit Stand von 9.30 Uhr waren laut Mitnetz in Sachsen-Anhalt die Landkreise Anhalt-Bitterfeld und Harz mit noch 6000 Kunden ohne Strom am stärksten betroffen. In Sachsen waren in den Kreisen Nordsachsen, Leipzig und Mittelsachsen rund 3900 Kunden ohne Energie. Etwa 2500 Abnehmer hatten in den Brandenburger Kreisen Elbe-Elster, Teltow-Fläming, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße keinen Strom, während in Thüringen etwa 700 Kunden im Altenburger Land auf die Störungsbeseitigung warten mussten.

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Von Martin Kloth