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Brandenburg Nach Tesla: Verkehrsminister sieht Brandenburg für weitere Großprojekte gerüstet
Brandenburg Nach Tesla: Verkehrsminister sieht Brandenburg für weitere Großprojekte gerüstet
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13:12 29.12.2019
Guido Beermann (CDU), Minister für Infrastruktur und Landesplanung von Brandenburg, spricht im Landtag. Für weitere Großprojekte sieht er das Land gut aufgestellt. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Potsdam

Brandenburg ist nach Ansicht von Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) für mögliche weitere Großansiedlungen ähnlich wie Tesla gut gerüstet. „Infrastruktur und die verkehrliche Anbindung spielen eine wichtige Rolle für die Entscheidung eines Unternehmens, das sich ansiedeln will“, sagte Beermann. „Mit seinem Straßen- und Schienennetz bietet Brandenburg gute Voraussetzungen. Hinzu kommen unsere Güterverkehrszentren, an denen die Logistik gebündelt wird.“

Der US-Elektroautohersteller Tesla will in Grünheide im Kreis Oder-Spree eine „Gigafactory“ bauen, um den Kompakt-SUV Model Y zu fertigen. Tesla und Brandenburg haben sich nach Angaben der Landesregierung bereits über den Kaufvertrag des Fabrikgeländes geeinigt.

Brandenburg hofft noch auf Batteriefabrik

Der Tesla-Vorstand und der Haushaltsausschuss des Landtags müssen dem Deal aber noch zustimmen. Brandenburg hofft außerdem auf eine Batteriefabrik der BASF in Schwarzheide in der Lausitz, eine Entscheidung der Unternehmensspitze steht aber noch aus.

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Der Verkehrsminister sieht neben dem Straßen- und Schienennetz auch Vorteile in der Planung mit dem Land Berlin. „Gemeinsam mit Berlin haben wir einen Landesentwicklungsplan aufgestellt, der die Spielräume bemüht, die genutzt werden können“, sagte Beermann.

Kenia-Koalition hat sich leistungsfähige Infrastruktur zum Ziel gesetzt

„Großflächige gewerblich-industrielle Vorsorgestandorte werden in den Regionalplänen festgelegt, die von regionalen Planungsgemeinschaften aufgestellt werden.“ Er betonte: „So werden Angebote für Großunternehmen geschaffen, die vom Land, den Planungsregionen und den Kommunen beworben werden können.“

Die Kenia-Koalition aus SPD, CDU und Grünen hat in ihrem Koalitionsvertrag eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur in allen Regionen als Voraussetzung auch für wirtschaftliche Entwicklung als Ziel genannt.

Der CDU-Politiker hält Brandenburg auch für diegeplante Eröffnung des Flughafens BER präpariert. „Wir sind im Rahmen unserer Aufgaben gut vorbereitet“, sagte Beermann. Weitere Details nannte er zunächst nicht. Der Hauptstadtflughafen BER soll der Flughafengesellschaft zufolge am 31. Oktober 2020 in Betrieb gehen - mit neun Jahren Verzögerung.

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Von Oliver von Riegen

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