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Brandenburg Plusbus fährt ab April auch im Havelland
Brandenburg Plusbus fährt ab April auch im Havelland
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16:03 12.02.2020
Der Landrat von Dahme-Spreewald, Stephan Loge, der Geschäftsführer von Regiobus Potsdam-Mittelmark, Hans-Jürgen Henning, Busfahrer Karsten Pflug, VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel und Verkehrsminister Guido Beermann (v. l.)feiern in Potsdam fünf Jahre Plusbus. Quelle: VBB
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Potsdam

Zum fünften Geburtstag gibt es eine neue Linie. Ab April steigt auch der Landkreis Havelland in das Plusbus-Programm des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) ein. Dann werden Kunden mit den großen Bussen zügig von Nauen nach Dallgow-Döberitz kommen. Mit der zusätzlichen Linie wird es ab April 28 Plusbuslinien in elf Landkreisen geben. Außen vor bleiben dann noch die Landkreise Oberhavel, Oder-Spree und Oberspreewald-Lausitz. VBB-Planungsleiter Kai Dahme ist aber zuversichtlich, dass im Jahr 2021 ganz Brandenburg mit dem Plusbusnetz erschlossen wird.

Erfolgsmodell seit 2014

Als Erfolgsmodell sieht nicht nur VBB-Geschäftsführerin Susanne Henckel das 2014 im Landkreis Potsdam-Mittelmark begonnene Projekt schneller Busverbindungen, auch Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann (CDU) lobt das Busnetz gerade im Zeitalter der Klimadebatte. Im Nachtragshaushalt habe sich die Landesregierung für das Jahr 2021 auf 900.000 Euro Zuschuss für die Plusbus-Linien geeinigt. „Unser Ziel ist die Verdoppelung der Plusbuslinien“, sagt er.Das wird ohne staatliche Zuschüsse nicht gehen. Kommunale und Landesgelder sind die beiden Säulen, die das Netz neben den Fahrkartenverkäufen finanzieren.

Als Intercity unter dem normalen Linienbussen sieht VBB-Chefin Henckel das Plusbusnetz gut beschrieben. Der zügige Transport von A nach B, die modernen mit W-Lan ausgestatteten Fahrzeuge, die alle behindertengerecht sind, die Anbindung an den Bahnverkehr und die enge Taktung hätten in den vergangenen fünf Jahren auch hartnäckige Autofahrer zum Umsteigen bewogen. „Wir haben in manchen Gegenden einen Fahrgastzuwachs von 30 Prozent“, sagt sie.

Land zahlt 40 Cent pro Kilometer

Dass das märkische Busnetz nicht noch enger wird, hänge wie immer am Geld. Neben dem Land, das jeden Plusbus-Kilometer mit 40 Cent finanziert, müssen auch die Landkreise für Plusbus draufzahlen. Nach Schätzungen des Landkreises Dahme-Spreewald sind es im Schnitt zwei Euro pro Kilometer, wie Sprecher Bernhard Schulz erläutert. Das dürfte voraussichtlich nicht weniger werden. Henckel ist zum Beispiel prinzipiell dafür, dass Busfahrer besser bezahlt werden, um den Job attraktiver zu machen.

Von Rüdiger Braun

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