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Brandenburg Neue Internetplattform für Volksinitiativen in Brandenburg
Brandenburg

Neue Internetplattform für Volksinitiativen in Brandenburg

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12:17 16.09.2020
Ein Fahrradtaxi mit der Aufschrift „Klimaschutz: Vorfahrt für das Fahrrad“ steht während einer Fotoaktion zum Start der Volksinitiative für eine Verkehrswende in Brandenburg auf dem Steubenplatz vor dem Landtag. Die Volksinitiative „Verkehrswende für Brandenburg - jetzt!“ ist auf der neuen Plattform vertreten. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
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Potsdam

In Brandenburg gibt es eine neue Internetplattform zur Förderung von Unterschriftensammlungen für Volksinitiativen. Die Plattform www.brandenburg-mitbestimmen.de ist am Mittwoch an den Start gegangen. Ziel sei, den Zugang zu Volksinitiativen zu bündeln und alle wichtigen Informationen dazu bereitzustellen, teilten die Initiatoren in Potsdam mit. Außerdem werde die Möglichkeit angeboten, sich Unterschriftenlisten für die beteiligten drei Volksinitiativen kostenlos zuschicken zu lassen.

Initiatoren des Portals sind den Angaben zufolge die Projekte und Vereine „Expedition Grundeinkommen“, Verkehrsclub Deutschland und die Träger der Klimanotstand-Volksinitiative in Brandenburg. Mit dem neuen Portal werde in Corona-Zeiten die Demokratie gefördert, betonten die Initiatoren. Angesichts steigender Infektionszahlen sei der Ausbau von kontaktlosen Sammelmöglichkeiten besonders sinnvoll.

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Initiativen haben Schwierigkeiten, sichtbar zu bleiben

Die Schutzmaßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie machten es den Volksinitiativen in Brandenburg schwer, die geforderten 20.000 Unterschriften zu sammeln, hieß es: „Große Veranstaltungen sind weiterhin abgesagt oder werden auf unbestimmte Zeit verschoben.“ Deshalb sei es für die Volksinitiativen schwierig, sichtbar zu bleiben und vor Ort Unterschriften zu sammeln.

Auf der neuen Plattform könnten Interessierte sich nun mit einem Klick über den Stand der beteiligten Volksinitiativen in Brandenburg informieren, sich per Download die Unterschriftenlisten herunterladen oder kostenlos zuschicken lassen, hieß es.

Von MAZonline