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Brandenburg Neue digitale Waldbrandschutzkarte für Brandenburg
Brandenburg Neue digitale Waldbrandschutzkarte für Brandenburg
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14:35 30.05.2019
Feuerwehrmänner bekämpfen einen Waldbrand bei Treuenbrietzen. Quelle: Michael Kappeler/dpa
Potsdam

In Brandenburg gibt es jetzt eine digitale Waldbrandschutzkarte. Die topographische Karte im Maßstab 1:50.000 enthalte neben Informationen über Forstreviere und Angaben zur Waldeinteilung unter anderem auch Hinweise zu Löschwasserentnahmestellen im Wald, für Lkw ganzjährig befahrbare Waldwege und die Rettungspunkte, wie das Umweltministerium in Potsdam mitteilte. Einsehbar ist die Karte über das GeoPortal Forst.

Bislang habe die Waldbrandschutzkarte nur als analoge Karte oder im PDF-Format vorgelegen. Die digitale Lösung ermögliche nunmehr eine schnellere Aktualisierung der einzelnen Informationen, so das Ministerium. Über das Portal ließen sich bei Bedarf auch ausgewählte Bereiche als Teilkarten mit allen dort verfügbaren Informationen ausdrucken. Darüber hinaus sei die Karte auch über einen internetweiten Web-Map-Service (WMS) erreichbar und könne so in bestehende eigene Portale übernommen werden.

>> Lesen Sie auch: Das bedeuten die Waldbrand-Gefahrenstufen

Nach Angaben des Ministeriums sind durch die Regenschauer Mitte Mai landesweit die Waldbrandgefahrenstufen derzeit zurückgegangen. In vielen Landkreisen sei die Gefahrenstufe auf eins – sehr geringe Gefahr – zurückgesetzt worden.

Die Feuchtigkeit in den Böden sei allerdings nur wenige Zentimeter eingedrungen, hieß es. Die Trockenheit des vergangenen Jahres und auch in diesem Frühjahr sei bisher nicht ausgeglichen worden. Seit Jahresanfang hatte es in Brandenburg bereits 110 Waldbrände gegeben.

Hoher Kiefern-Anteil

Den schlimmsten Waldbrand des vergangenen Dürresommers gab es im August 2018 in Treuenbrietzen (Potsdam-Mittelmark). Dabei wurden etwa 400 Hektar Wald zerstört. Mehrere Tage lang wüteten Flammen in dem Waldstück, drei Dörfer mussten evakuiert werden. 600 Einsatzkräfte halfen, das Feuer zu löschen.

Naturschützer beklagen den den hohen Anteil an Nadelhölzern in Brandenburger Wäldern. Diese seien besonders anfällig für Stürme und Waldbrände in Trockenperioden. Laut BUND bestehen nur drei Prozent der deutschen Wälder aus Nadelbäumen. In Brandenburg beträgtder Kiefern-Anteil hingegen 72 Prozent.

Von MAZonline

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