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Brandenburg In der Falle
Brandenburg In der Falle
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18:57 09.12.2018
Eine Frau am Laptop: Trotz eines positiven Trends arbeiten noch immer weit mehr Frauen als Männer in Brandenburg in Teilzeit. Quelle: Daniel Naupold/DPA
Potsdam

In jüngster Zeit haben sich in Brandenburg mehr Männer für eine Teilzeitbeschäftigung entschieden. Darin liegt womöglich ein gesellschaftlicher Trend, ein Schritt hin zu mehr Gleichberechtigung, dahin, dass die unbezahlte Arbeit zu Hause, in der Familie, mit den Kindern oder die Pflege von Angehörigen auch häufiger von Vätern übernommen wird. Doch nach wie vor sind es meist Frauen, die halbtags arbeiten. Und es sind nach wie vor meist Frauen, die in der sogenannten Teilzeitfalle landen.

Wer sich einmal für eine Reduzierung der Arbeitszeiten entscheidet, hat oft eine Entscheidung für ein ganzes Berufsleben getroffen: Es gab bisher nämlich kein Anrecht darauf, wieder auf eine volle Stelle zurückzukehren. Ein neues Gesetz soll das ändern. Es verspricht ein solches Rückkehrrecht – mit Abstrichen. In Brandenburg wird das neue Gesetz aber wenig ändern. Dafür sind dort die meisten Betriebe viel zu klein. Für sie gelten Ausnahmen. Eine hohe Teilzeitquote bedeutet aber ein höheres Risiko, später direkt aus der Teilzeit- in die Altersarmutsfalle zu geraten. Letztlich könnte der Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt dazu beitragen, dass auch kleinere Betriebe ihren Mitarbeitern freiwillig die Rückkehr auf eine Vollzeitstelle anbieten.

Von Torsten Gellner

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