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Brandenburg 482 neue Corona-Infektionen und elf weitere Todesfälle in Brandenburg
Brandenburg

Neuinfektionen und Inzidenz: Corona-Update für Brandenburg am 25.11.2020

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10:18 25.11.2020
362 Neuinfektionen wurden innerhalb von 24 Stunden in Brandenburg registriert. Quelle: Kay Nietfeld/dpa
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Potsdam

In Brandenburg sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums innerhalb eines Tages 482 neue Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus hinzugekommen. Aktuell gelten 6002 Menschen als erkrankt.

Seit März haben sich damit laut Ministerium (Stand Mittwoch, 8.30 Uhr) 17.807 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Bislang starben 334 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 (elf mehr als am Vortag). 469 Covid-19-Patienten werden in Krankenhäusern behandelt, 109 davon auf Intensivstationen. Von diesen müssen 67 beatmet werden.

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Mittlerweile gelten bis auf die Prignitz alle Landkreise und kreisfreien Städte als Risikogebiete mit einem kritischen Wert von mindestens 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Im Landesschnitt liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 123,7.

Deutschlandweit 18.633 neue Infektionen

In Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 18.633 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Am Freitag war mit 23.648 Neuinfektionen ein neuer Höchststand erreicht worden, wie aus den Angaben des RKI hervorgeht.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 961.320 nachgewiesene Infektionen in Deutschland. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 410 auf insgesamt 14.771.

Das sogenannte Sieben-Tage-R lag am Dienstagabend bei 0,97. Das heißt, dass jeder Infizierte rechnerisch weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

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Welche Ansprechpartner gibt es, wann sind Tests sinnvoll?

„Ein Corona-Test ist sinnvoll, wenn er medizinisch indiziert ist, das heißt, akute Symptome vorliegen“, sagt die Sprecherin der Kassenärtzlichen Vereinigung Berlin-Brandenburg, Ute Menzel. „Auch anlassbezogene Testungen können sinnvoll sein, wenn es etwa in einem Pflegeheim oder in einem Betrieb zu einem Ausbruch kommt.“ Nicht zielführend sind aus ihrer Sicht „ Tests nach dem Gießkannenprinzip“.

Falls Sie Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Rufen Sie ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.

Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117 des Kassenärztlichen Bereitschaftsdiensts. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen. Nur bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie den Notruf 112.

Lesen Sie auch Hier bekommen Sie einen Test in Potsdam

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030/346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Außerdem hat das Land Brandenburg eine zentrale Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 03381/866-5050 erreichbar, und zwar montags, mittwochs und freitags zwischen 9 und 17 Uhr. Zudem können die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen auch über die neue E-Mail-Adresse buergeranfragen-corona@brandenburg.de übermitteln.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 / 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Auch beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon geschaltet unter 0331 / 8683777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax unter 030 / 340 60 66 07 oder E-Mail an info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg

Was ist die Corona-Warn-App?

Seit dem 16. Juni kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung über den App-Store oder Google-Play-Store auf Smartphones heruntergeladen werden. Sie soll helfen, mögliche Kontakte mit infizierten Personen schnell festzustellen, um Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Personen, die sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben, werden über die App darüber informiert.

Im normalen Alltag läuft das Programm im Hintergrund. Über Bluetooth erkennt es andere Handys mit der App, dann werden gegenseitig zufällige, verschlüsselte Codes gespeichert. Diese erlauben, so die Regierung, keine Rückschlüsse auf den Nutzer oder den Standort. Die wichtigsten Fragen zur Corona-Warn-App beantworten wir hier.

Nützliche Web-Adressen

Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier

Auch das Robert Koch-Institut (RRI) stellt aktuelle Informationen zum Coronavirus bereit und sammelt die Fallzahlen aus ganz Deutschland. Dort ist auch die Liste der Risikogebiete im Ausland zu finden

Reisehinweise und -Warnungen sammelt das Auswärtige Amt auf seiner Website

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben unter www.116117.de Erklärvideos zu den wichtigsten Fragen zum Virus zusammengestellt. 

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Von MAZonline