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Brandenburg 175 Neuinfektionen in Brandenburg – Sieben-Tage-Inzidenz bei 109,1
Brandenburg

Neuinfektionen und Inzidenz: Corona-Update für Brandenburg am 7.4.2021

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11:11 07.04.2021
04.04.2021, Baden-Württemberg, Friedrichshafen: Mehrere mannshohe Ostereier hängen in einer Straße zwischen den Häusern an Drahtseilen.
04.04.2021, Baden-Württemberg, Friedrichshafen: Mehrere mannshohe Ostereier hängen in einer Straße zwischen den Häusern an Drahtseilen. Quelle: Felix Kästle/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
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Potsdam

In Brandenburg ist am Mittwoch eine Sieben-Tage-Inzidenz - der Wert der Infektionen je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - von 109,1 ermittelt worden. Das teilte das Gesundheitsministerium in Potsdam mit.

Erstmals seit Wochen liegt kein Landkreis über 200. Im Hotspot Elbe-Elster liegt die Inzidenz aktuell bei 175,8. Allerdings sind die Zahlen derzeit wegen der Schulferien in allen Bundesländern aber nur bedingt aussagekräftig. Das RKI geht davon aus, dass die Testhäufigkeit erst nach den Osterferien wieder auf einem mit den Vorwochen vergleichbaren Niveau liegt.

Die Zahl der laborbestätigten Covid-19-Fälle hat sich innerhalb der letzten 24 Stunden um 175 erhöht. Seit Beginn der Pandemie haben sich 90.442 Menschen in Brandenburg nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, 3343 Menschen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 80.991 Menschen gelten als genesen, somit liegt die Zahl der aktuell Erkrankten bei 6108.

Fast 500 Covid-Patienten in den Krankenhäusern

492 Covid-19-Patienten werden derzeit in Brandenburg im Krankenhaus behandelt, davon liegen 126 auf Intensivstationen. 102 Intensivpatienten müssen beatmet werden.

Seit dem 27. Dezember haben 349.164 Menschen eine Erst- und 106.997 Menschen eine Zweitimpfung in Brandenburg erhalten. Insgesamt wurden nach Angaben des Impflogistik-Stabes 456.161 Impfungen verabreicht (Stand 6. April).

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In Brandenburg gilt dort eine regionale Notbremse, wo die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt drei Tage hintereinander über 100 liegt.

Deutschlandweit 9677 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9677 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden 298 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Mittwochmorgen hervor. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz gab das RKI am Mittwochmorgen mit 110,1 an (Vortag 123,0).

Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 17.051 Neuinfektionen und 249 Todesfälle verzeichnet. Nach RKI-Annahmen werden derzeit aufgrund von Urlaub und geschlossenen Praxen gegebenenfalls noch etwas weniger Tests als vor den Ferien durchgeführt. Das RKI geht davon aus, dass die Testhäufigkeit erst nach den Osterferien, also in den meisten Bundesländern nach dem kommenden Wochenende, wieder auf einem mit den Vorwochen vergleichbaren Niveau liegt.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 2.910.445 nachgewiesene Infektionen in Deutschland. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.614.500 an. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 77.401.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht von Dienstagabend bei 0,81. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 81 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen.

Welche Ansprechpartner gibt es?

Falls Sie Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben: Rufen Sie ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.

Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117 des Kassenärztlichen Bereitschaftsdiensts. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen. Nur bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie den Notruf 112.

Lesen Sie auch Hier bekommen Sie einen Test in Potsdam

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030/346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Außerdem hat das Land Brandenburg eine zentrale Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 03381/866-5050 erreichbar, und zwar montags, mittwochs und freitags zwischen 9 und 17 Uhr.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 / 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr.

Auch beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon geschaltet unter 0331 / 8683777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax unter 030 / 340 60 66 07 oder E-Mail an info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg

Nützliche Web-Adressen

Häufig gestellte Fragen zum Coronavirus beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hier

Auch das Robert Koch-Institut (RRI) stellt aktuelle Informationen zum Coronavirus bereit und sammelt die Fallzahlen aus ganz Deutschland. Dort ist auch die Liste der Risikogebiete im Ausland zu finden

Reisehinweise und -Warnungen sammelt das Auswärtige Amt auf seiner Website

Die Kassenärztlichen Vereinigungen haben unter www.116117.de Erklärvideos zu den wichtigsten Fragen zum Virus zusammengestellt. 

Von MAZonline