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Brandenburg Paketbombe am Potsdamer Weihnachtsmarkt: Polizei veröffentlicht Foto von mutmaßlichem DHL-Erpresser
Brandenburg

Polizei fahndet mit Foto nach DHL-Erpresser Paketbomben verschickt

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15:35 23.04.2021
Polizisten sperren die Straßen um einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Potsdam ab. An dem Weihnachtsmarkt hatten Bombenentschärfer ein verdächtiges Paket unschädlich gemacht.
Polizisten sperren die Straßen um einen Weihnachtsmarkt in der Innenstadt von Potsdam ab. An dem Weihnachtsmarkt hatten Bombenentschärfer ein verdächtiges Paket unschädlich gemacht. Quelle: Paul Zinken/dpa
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Potsdam

Mit dem Foto aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei nach einem Mann, der zwischen November 2017 und April 2018 in Frankfurt (Oder), Potsdam und Berlin Paketbomben per DHL verschickte und damit das Unternehmen erpressen wollte.

Das LKA Brandenburg veröffentlichte die Aufnahme, die am 22. Oktober 2020 von einem Bitcoin-Geldautomaten in einem Spätkauf Berlin-Friedrichshain entstanden ist. Der Gesuchte ist etwa 1,80 m bis 1,85 m groß und trägt eine rote Maske über Mund und Nase. Zu erkennen ist nur die Augenpartie. „Wir hegen die Hoffnung, dass das möglicherweise der entscheidende Schritt ist, um den Fall zu lösen“, sagte der Sprecher des Polizeipräsidiums Brandenburg, Torsten Herbst, dem RBB. Es sei aber noch nicht klar, ob es sich um einen Einzeltäter handele.

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Eines der Pakete war am 1. Dezember 2017 in einer Potsdamer Apotheke zugestellt worden. Darin lag auch ein verschlüsseltes Schreiben, das von der DHL eine Millionensumme in der Kryptowährung Bitcoin forderte. Der Sprengsatz wurde entschärft, Teile des Weihnachtsmarkts mussten seinerzeit geräumt werden.

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Das Bild wurde am 22. Oktober 2020 an einem Geldautomaten in einem Späti in Friedrichshain aufgenommen. Quelle: Polizei

Für sachdienliche Hinweise, die Identifizierung oder Ergreifung des Täters führen, hat die Polizei eine Belohnung in Höhe von bis zu 5000 Euro ausgesetzt.

Hinweise, die auf Wunsch auch vertraulich behandelt werden, können unter der Telefonnummer 0331/505950 oder per Mail an soko.quer@polizei.brandenburg.de übermittelt werden.

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Von MAzonline/tk