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Brandenburg 12.600 neue Jobs für Brandenbug
Brandenburg 12.600 neue Jobs für Brandenbug
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14:59 29.03.2019
Die Bundesagentur für Arbeit hat die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg mitgeteilt. Quelle: Arno Burgi/dpa
Potsdam

Trotz schlechter Konjunkturprognosen ist die Zahl der Arbeitslosen in Brandenburg weiter zurückgegangen. Im März waren 81.461 Menschen arbeitslos gemeldet, das waren 4626 weniger als im Februar, wie die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit am Freitag mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 6,1 Prozent – so niedrig wie noch nie in einem März seit 1991.

• Mehr zum Thema: Arbeitslosigkeit in Brandenburg auf historischem Tief

Verglichen mit dem März vor einem Jahr sank die Zahl noch deutlicher um 8656. Im Februar hatte sie noch bei 6,5 Prozent gelegen. Wie solide sich der Arbeitsmarkt entwickelt hat, zeigt sich an der Zahl der sogenannten Unterbeschäftigung, die noch stärker zurückgegangen ist: Sie sank um knapp 11.000 auf 111.566 Personen. Die Unterbeschäftigung umfasst sowohl die Arbeitslosen als auch Menschen, die in Beschäftigungsmaßnahmen der Arbeitsagenturen sind.

Weniger arbeitslose Jugendliche

Auch die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen in Brandenburg ging im März leicht zurück, nachdem sie von Januar bis Februar noch gestiegen war. 5750 Brandenburger zwischen 15 und 25 Jahren waren demnach im März arbeitslos gemeldet, 174 weniger - beziehungsweise 2,9 Prozent – als im Februar. Von Januar bis Februar war sie noch um 2,5 Prozent gestiegen.

Brandenburgs Arbeitsministerin Susanna Karawanskij (Linke) verwies auf das Landesprogramm „Einstiegszeit“ für arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte junge Erwachsene. Darüber seien im vergangenen Jahr rund 800 angehende Fachkräfte unterstützt worden.

12.600 neue Jobs

Innerhalb eines Jahres sind in Brandenburg damit 12.600 sozialversicherungpflichtige Arbeitsverhältnisse entstanden. 846.500 Brandenburger standen in Lohn und Brot. „Der Arbeitsmarkt zeigt sich in Berlin und Brandenburg stabil gegenüber der konjunkturellen Schwächephase“, sagte der Direktor der Regionaldirektion, Bernd Becking. “Die Nachfrage nach neuen Mitarbeitenden bewegt sich auf einem anhaltend hohen Niveau. Damit erhöhen sich auch die Chancen für Menschen, die schon längere Zeit ohne Arbeit sind.“

Auch bei den Löhnen macht sich die gute Arbeitsmarktlage bemerkbar. In Brandenburg konnten sich Arbeitnehmer im vergangenen Jahr über 3,2 Prozent mehr Geld freuen, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Auch real hatten die Beschäftigten mehr Geld in der Tasche: Die Preise stiegen im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent. Im Durchschnitt verdient ein Berliner laut Statistikbehörde rund 36.000 Euro, ein Arbeitnehmer in Brandenburg etwa 29.600.

Wirtschaftswachstum schwächt sich ab

Alexander Schirp, Geschäftsführer des Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) warnte vor dem aufziehenden konjunkturellen Gegenwind. Die guten Arbeitsmarktzahlen dürften nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Konjunktur an Schwung verliere. „2019 werden die Wachstumszahlen für Brandenburg wie für Berlin geringer ausfallen. Die Politik in der Region muss ihr Augenmerk auf bessere Rahmenbedingungen für mehr Investitionen und neue Arbeitsplätze richten“, sagte er. „Das Ziel für Brandenburg muss insgesamt eine stärkere Dynamik sein. Besonders in den Bereichen Digitalisierung und Bildung muss das Land moderner und leistungsfähiger werden.“

Von RND/dpa

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