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Brandenburg Sternsinger segnen Brandenburgs Staatskanzlei
Brandenburg Sternsinger segnen Brandenburgs Staatskanzlei
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15:30 10.01.2020
Ministerpräsident Dietmar Woidke SPD empfängt Sternsinger der katholischen Pfarrgemeinde St. Theresia aus Birkenwerder in der Staatskanzlei in Potsdam. Quelle: imago images/Martin Müller
Potsdam

Die katholischen Sternsinger waren am Freitag in Brandenburgs Staatskanzlei zu Gast. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) würdigte das Engagement der Kinder, die Spenden für notleidende Mädchen und Jungen in anderen Ländern sammeln, als wichtigen Beitrag für ein gutes Miteinander und Zusammenhalt. Die Botschaft der Sternsinger laute, „wir kümmern uns auch um Menschen, denen es nicht so gut geht“, sagte Woidke. Es sei beeindruckend, dass tausende Kinder mit dieser Botschaft unterwegs seien.

Zu dem Empfang in der Staatskanzlei waren acht Mädchen im Alter von zehn bis 16 Jahren aus einer Kirchengemeinde in Birkenwerder nach Potsdam gekommen. Die Sternsingerinnen brachten auch den traditionellen Segen „Christus mansionem benedicat“ (dt.: Christus segne dieses Haus) über dem Hauptportal der Staatskanzlei an.

Sternsinger-Aktion wurde 1959 gestartet

Die diesjährige Sternsinger-Aktion steht unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden im Libanon und weltweit“. Im katholischen Erzbistum Berlin haben sich nach Angaben des katholischen Diözesanverbandes zufolge im vergangenen Jahr 123 Gemeinden und Gruppen am Dreikönigssingen beteiligt. Zwischen Rügen, Fläming, Prignitz und der Oder seien so fast 406.000 Euro Spenden gesammelt worden. Insgesamt waren mehr als 2.000 Kinder als Heilige Drei Könige der biblischen Weihnachtsgeschichte verkleidet als Sternsinger unterwegs.

Die bundesweite Spendenaktion wurde 1959 gestartet. Sie wird vom Missionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen. Das Sternsingen gilt seit 2015 als immaterielles Kulturerbe in Deutschland.

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Von RND/epd

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