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Brandenburg RBB macht Mauerfall zur Dauersendung
Brandenburg RBB macht Mauerfall zur Dauersendung
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12:00 08.11.2014
Quelle: DPA
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Berlin

Jede Stunde eine Live-Schalte zu einem markanten Punkt im früheren Mauerverlauf, dazwischen Dokumentationen und Jubiläumsfeierlichkeiten. Zum 25. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer kennt das RBB-Fernsehen am Sonntag kein anderes Thema - 25 Stunden lang. „Wir wollen das Grenzenlose wiederaufleben lassen, den Wahnsinn von damals spürbar machen”, begründet die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg, Dagmar Reim, im Vorwort zum umfangreichen Programmheft die Dauersendung. Im TV und Online durchgehend, im Radio per Wellenwechsel können die Menschen unter dem Titel „Grenzenlos - 25h Mauerfall” ununterbrochen der Grenzöffnung vom 9.11.1989 gedenken. Los geht es um 9.00 Uhr mit einem Live-Bericht von der Bornholmer Straße, wo vor 25 Jahren der Schlagbaum hoch ging und Tausende Menschen gen Westen strömten. Der Film „Wahnsinn, plötzlich ist die Mauer weg” schließt direkt an und holt Erinnerungen hervor - mit Stimmen von ersten Grenzwechslern im Rückblick.

Ununterbrochen bis Montag

So geht es bis 10 Uhr am Montag weiter - Dokumentationen aus dem Mauerfall-Archiv des Senders, Liveberichte vom Festakt, Getümmel an der Lichtinstallation oder Diskussionsrunden im steten Wechsel. Nach dem Mitternachtsfilm „Schabowskis Zettel - Die Nacht als die Mauer fiel” wird die Dokumentarfilm-Serie „Die Ostdeutschen” mit 25 Porträts noch einmal aufgelegt und am Morgen endet der 25-stündige Sendemarathon live an der Glienicker Brücke. Doch nicht nur die Mauer fiel: „Wir stehen mit unseren Aktionen nicht allein da”, sagte Programmchefin Claudia Nothelle. Innerhalb
der ARD gebe es auch rund um die Grenzöffnung eine gute Zusammenarbeit, vor allem mit dem MDR. Am 9. November komme zudem im Ersten eine Sendung über die Grenzöffnung aus den Ländern. „Da ist es gut und wichtig, auch über Berlin hinaus zu schauen”, sagte Nothelle.

Der RBB

  • Der RBB, Rundfunk Berlin-Brandenburg, ist die Landesfunkanstalt für die Länder Brandenburg und Berlin und hat seinen Sitz in Berlin und Potsdam.
  • Der RBB nahm den Sendebetrieb am 1. Mai 2003 auf. Er entstand durch die Fusion des Senders Freies Berlin (SFB) und des Ostdeutschen Rundfunks Brandenburg (ORB) und gehört zu den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.
  • Erste Intendantin des RBB ist Dagmar Rein. Beim RBB arbeiten rund 1800 festangestellte Mitarbeiter.
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