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Brandenburg Razzia gegen mutmaßliche Schleuser-Firma: 120 Polizisten beteiligt
Brandenburg Razzia gegen mutmaßliche Schleuser-Firma: 120 Polizisten beteiligt
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13:54 03.06.2020
Symbolbild: Bundespolizisten führen einen Tatverdächtigen (M) ab. Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/dpa
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Berlin/Halle

Die Bundespolizei ist in Halle, Berlin und Blankenfelde-Mahlow (Teltow-Fläming) gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Insgesamt 120 Beamte hätten dort am Mittwochmorgen acht Wohn- und Geschäftsräume durchsucht und Beweismittel sichergestellt, teilte die Bundespolizei mit. Die Ermittler verdächtigen demnach drei Männer, Menschen illegal nach Deutschland einzuschleusen und sie in einer Firma auszubeuten.

Verdächtige mit Schusswaffe, Munition und Drogen

Die Beamten trafen bei der Razzia alle drei Verdächtigen an. Einer trug eine Pistole bei sich, ob er das durfte, wird derzeit ermittelt. Festnahmen gab es zunächst nicht. Die Auswertung der sichergestellten Computer, Speichermedien und Geschäftsunterlagen war am Vormittag noch nicht abgeschlossen. Darüber hinaus fanden die Ermittler auch Munition und eine geringe Menge Drogen.

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Behörden waren Schleusern seit 2018 auf der Spur

Die Verdächtigen sollen mehrere Menschen aus dem Ausland illegal nach Deutschland geholt und dann beschäftigt haben. Demnach gründeten die Drei eine Firma, die günstig heruntergekommene Immobilien kauft, um sie dann zu renovieren. Dafür sollen die Verdächtigen die Betroffenen ausgenutzt haben. Auf die Spur der mutmaßlichen Schleuser waren die Behörden bereits 2018 gekommen, nachdem Bundespolizisten in Halle sieben Georgier aufgegriffen hatten, die illegal nach Deutschland eingereist waren um hier zu arbeiten.

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Von RND/dpa

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