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Brandenburg Sattelzug kippt in Baustelle auf der A10 um – Sperrung nur noch einseitig
Brandenburg

Sattelzug kippt in Baustelle auf der A10 um - Sperrung

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16:30 26.04.2021
Der Unfall ereignete sich laut Polizeisprecher gegen 03.12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rüdersdorf und Erkner.
Der Unfall ereignete sich laut Polizeisprecher gegen 03.12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rüdersdorf und Erkner. Quelle: Monika Skolimowska/ZB/dpa
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Rüdersdorf

Ein Sattelzug ist am frühen Montagmorgen in einer Baustelle auf der Autobahn 10 umgekippt. Der Unfall ereignete sich laut Polizeisprecher gegen 03.12 Uhr zwischen den Anschlussstellen Rüdersdorf (Märkisch-Oderland) und Erkner (Oder-Spree). Der Lastwagen sei aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, gegen die Mittelleitplanke und dann auf die Seite gekippt. Andere Fahrzeuge seien nicht am Unfall beteiligt gewesen. Der LKW-Fahrer blieb unverletzt. Den Angaben vom Montagnachmittag zufolge entstand ein Sachschaden von geschätzt 300 000 Euro.

A 10 noch immer in beide Richtungen gesperrt

Durch den Aufprall habe sich die provisorische Mittelleitplanke der Baustelle verschoben und rage nun in die Gegenfahrbahn hinein, hieß es vom Sprecher weiter. Demnach kann die Bergung des Sattelzugs sowie das Richten der Mittelleitplanke bis zum späten Vormittag andauern.

Die A10 ist laut Verkehrsinformationszentrale (VIZ) zwischen Erkner und Rüdersdorf noch immer in Richtung Barnim gesperrt. Die A10 Östlicher Ring in Richtung Autobahndreieck Spreeau wurde mittlerweile wieder freigegeben.

Autofahrer sollten laut Polizei den Bereich rund um das Autobahndreieck Spreeau (A10 und A12) weiträumig umfahren. Zuvor hieß es, die Bergung des Fahrzeuges solle bis mindestens 15 Uhr andauern. Noch immer aber sind nicht alle Störungen beseitigt. Es habe wohl auch Folgeunfälle gegeben, teilte die Polizei mit. Es ist also Vorsicht geboten.