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Brandenburg Seit 2016 sinkt die Zahl der Geburten in Brandenburg
Brandenburg Seit 2016 sinkt die Zahl der Geburten in Brandenburg
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06:40 10.01.2020
Seit dem Rekord im Jahr 2016 gehen die Geburten im Land Brandenburg zurück. (zu "Seit 2016 sinkt die Zahl der Geburten in Brandenburg") Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa-Zentralb
Potsdam

Seit dem Rekordjahr 2016 mit knapp 21.000 Geburten kommen in Brandenburg immer weniger Kinder zur Welt. Wie aus bislang unveröffentlichten Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg hervorgeht, wurden in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres 14.566 Kinder lebend geboren. Das waren 572 weniger als im Vergleichszeitraum 2018.

Im gesamten Jahr 2018 erblickten in Brandenburg 19 881 Kinder das Licht der Welt. 2017 waren es noch 20.338 und 2016 sogar 20.934 Kinder. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen Brandenburgs gab es in Potsdam 2018 mit rechnerisch 11,1 Lebendgeborenen pro 1000 Einwohner die meisten Geburten.

Potsdam mit meisten Geburten

506 Kinder hatten eine syrische Staatsangehörigkeit, 196 waren Polen und die Eltern von 164 Kindern kamen aus Russland. Bei 135 Kindern wurde die Staatsangehörigkeit geheim gehalten oder die Herkunft der Eltern konnte nicht geklärt werden.

Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen Brandenburgs verzeichnete Potsdam 2018 mit rechnerisch 11,1 Lebendgeborenen pro 1000 Einwohner die meisten Geburten. An zweiter Stelle rangierte der Landkreis Teltow-Fläming mit 9,1 Kindern, gefolgt von Cottbus mit 8,9 Kindern, Brandenburg an der Havel mit 8,2 und dem Landkreis Dahme-Spreewald mit 8,1 Kindern.

Die geringsten Quoten je 1000 Einwohner hatten die Prignitz mit 6,5 Kindern und sowie die Landkreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße jeweils mit 6,9 Kindern. Von den 18 märkischen kreisfreien Städten und Landkreisen hatten 2018 nur fünf mehr Geburten als im Jahr zuvor.

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Von RND/dpa

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