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Brandenburg Siemens packt Brandschutzproblem an
Brandenburg Siemens packt Brandschutzproblem an
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18:50 15.10.2013
Der Brandschutz ist das derzeit größte Problem am neuen Hauptstadtflughafen. Er hatte die Eröffnung des Flughafens im vergangenen Jahr kurzfristig verhindert. Quelle: dpa
Schönefeld

Hebt der BER jetzt endlich ab? Im Kampf gegen die anhaltenden Brandschutzprobleme am neuen Flughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) deutet sich eine Lösung an. Flughafenchef Hartmut Mehdorn einigte sich gestern mit Siemens-Regionalleiter Jörg Marks auf einen Umbau der Entrauchungssteuerung. Der Elektrokonzern soll dafür sorgen, dass in wichtigen Teilen des Terminals die Frischluft im Brandfall besser nachströmt. Die elektronische Steuerung der Frischluftklappen in dem komplexen Brandschutzsystem des BER hatte bei Praxistests immer wieder versagt. Nun müssen unter anderen 90000 Meter Kabel nachgezogen werden. Siemens erhält für den Auftrag einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag, hieß es. Zu den genauen Kosten wollte sich der Flughafen nicht äußern.

Flughafenchef Mehdorn sprach von einem „Meilenstein“ auf dem Weg zur BER-Eröffnung. Allerdings sind noch längst nicht alle Probleme geklärt. Siemens-Regionalleiter Jörg Marks äußerte sich denn auch entsprechend vorsichtig: „Entscheidend ist, dass wir, wie im Vertrag vereinbart, die Planungsunterlagen vom Bauherrn erhalten und dass bauliche Vorleistungen erbracht werden, die uns gestatten, unseren Auftrag anzufangen und abzuschließen“, sagte er. Hintergrund: Immer wieder war das Unternehmen in der Vergangenheit mit lückenhaften Plänen konfrontiert worden. Und auch heute noch sind nicht alle Unterlagen ausgearbeitet, die zum Umbau der Entrauchungsanlage nötig sind.

Wie sich die Zusammenarbeit auf einen Eröffnungstermin des Flughafens auswirkt, dazu wollten sich gestern weder Siemens noch die Flughafengesellschaft äußern. Intern hat der Elektrokonzern jedoch bei den Vertragsverhandlungen deutlich gemacht, dass der BER frühestens im Sommer 2015 startklar wäre – unter optimalen Bedingungen.

Von Torsten Gellner

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