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Brandenburg Stichwahlen sollen über Landräte entscheiden
Brandenburg Stichwahlen sollen über Landräte entscheiden
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15:44 06.05.2018
In einigen Kommunen gibt es einen Stichwahl. Quelle: Andreas Vogel
Potsdam

In vier Landkreisen in Brandenburg sollen an diesem Sonntag im zweiten Anlauf die Landräte bestimmt werden. Die Stichwahlen waren notwendig geworden, weil dort am 22. April keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen erhalten hatte.

Stichwahl von CDU und AfD

In den drei Landkreisen Barnim, Uckermark und Ostprignitz-Ruppin treten nun CDU- und SPD-Vertreter gegeneinander an. In Spree-Neiße gibt es eine Stichwahl zwischen den Bewerbern von CDU und AfD.

Der Wahlmodus

Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält – sofern auch die Mindeststimmzahl von 15 Prozent aller Wahlberechtigten erreicht wird. Andernfalls entscheidet der Kreistag. Diese Regelung soll verhindern, dass ein Kandidat mit extrem niedriger Zustimmung automatisch ins Amt kommt.

Im ersten Wahlgang waren in zwei der sechs Landkreise bereits Landräte gewählt worden. In Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster konnten sich jeweils die CDU-Kandidaten durchsetzen.

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AfD katapultierte Linke und CDU raus

Besonders im Rampenlicht steht jetzt der Kreis Spree-Neiße, wo es zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaber Harald Altekrüger (CDU) und dem AfD-Kandidaten Steffen Kubitzki kommt. Altekrüger hatte im ersten Wahlgang knapp 40,0 Prozent der Stimmen erhalten, Kubitzki war auf 28,9 Prozent gekommen.

Steffen Kubitzki geht für die AfD in die Stichwahl um das Amt des Landrats. Quelle: dpa

Kandidaten der Linken und der SPD, die bei der Stichwahl nicht mehr zur Auswahl stehen, hatten 16,5 und 14,7 Prozent erhalten. Wahlberechtigt waren hier fast 101 000 Bürger, die Beteiligung lag bei 42,97 Prozent.

Wahlbeteiligung von gut 26 Prozent

Im Landkreis Barnim tritt der SPD-Landtagsabgeordnete Daniel Kurth (SPD) gegen den CDU-Bewerber Othmar Nickel zur Stichwahl an. Kurth hatte im ersten Anlauf 35,1 Prozent der Stimmen erhalten, Nickel bekam 25,3 Prozent. Wahlberechtigt waren hier rund 155 700 Bürger, beteiligt haben sich 26,8 Prozent.

Im Landkreis Uckermark landete die CDU-Kandidatin Karina Dörk mit 47,7 Prozent der Stimmen vor dem amtierenden SPD-Landrat Dietmar Schulze, der 36,5 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Wahlberechtigt waren 104 538 Bürger. Die Beteiligung lag bei 29,8 Prozent.

Der amtierende Landrat von Ostprignitz-Ruppin, Ralf Reinhardt (SPD). Quelle: Andreas Vogel

In Ostprignitz-Ruppin treten zur Stichwahl Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) gegen den CDU-Kandidaten Sven Deter an. Reinhardt hatte 40,7 Prozent der Stimmen erhalten, sein Herausforderer von der CDU landete bei 27,6 Prozent. Wahlberechtigt waren rund 85 700 Bürger, beteiligt haben sich 32,4 Prozent.

Von MAZonline

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