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Brandenburg Brandenburg und Berlin: Zweiter Streiktag führt erneut zu Einschränkungen im S-Bahnverkehr
Brandenburg

Streik bei der Deutschen bahn: Einschränkungen m S-Bahn-verkehr in Brandenburg und Berlin

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13:59 24.08.2021
Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nehmen vor dem Eingang der Deutschen Bahn (DB) Regio AG an einer Protestkundgebung teil und halten ein Banner mit der Aufschrift "Wir streiken" in den Händen.
Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) nehmen vor dem Eingang der Deutschen Bahn (DB) Regio AG an einer Protestkundgebung teil und halten ein Banner mit der Aufschrift "Wir streiken" in den Händen. Quelle: Sven Hoppe/dpa
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Berlin

Auch am zweiten Streiktag bei der Deutschen Bahn haben sich Pendlerinnen und Pendler in der Hauptstadt und in Brandenburg auf starke Einschränkungen im S-Bahn-Verkehr einstellen müssen. Erneut fielen die Ringbahn-Züge am Dienstag vollständig aus, ebenso wie die S-Bahnen auf den Linien S26, S45, S47 und S75. Die S85/S9 zwischen dem neuen Flughafen-Terminal am BER in Schönefeld und Pankow fuhr ebenso wie alle anderen Linien nur im 20-Minutentakt.

Die Busse, U- und Straßenbahnen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fuhren dafür ohne Einschränkungen. Besonders am Morgen verzeichneten die Verkehrsträger ein leicht erhöhtes Fahrgastaufkommen aufgrund des Streiks, wie die BVG am Dienstag mitteilte. Zu Verspätungen von bis zu 20 Minuten kam es demnach lediglich auf den Buslinien 165 und 265. Darüber hinaus fahre der gesamte Linienverkehr planmäßig „mit nur geringen Verspätungen“.

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Auch S-Bahn vom Streik betroffen

Betroffen vom bundesweiten Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) sind der Personen- und Güterverkehr der Deutschen Bahn, zu der auch die S-Bahn Berlin gehört. Im Regionalverkehr wird für einige Linien ein Ersatzverkehr mit Bussen oder Zügen angeboten. Der Streik soll bis Mittwochfrüh dauern. Die Bahn geht davon aus, dass sich im Laufe des Tages der Verkehr wieder normalisieren wird.

Die GDL-Mitglieder streiken für höhere Gehälter und bessere Arbeitsbedingungen. Unter anderem verlangen sie eine Corona-Prämie von 600 Euro und 3,2 Prozent mehr Geld in zwei Stufen.

Von RND/dpa