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Brandenburg Woidke will Lausitz zur Modellregion machen
Brandenburg Woidke will Lausitz zur Modellregion machen
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11:22 11.06.2019
Die Ministerpräsidenten von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke (links) und Michael Kretschmer. Quelle: Oliver Killig/dpa
Potsdam

Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die bislang wirtschaftlich von der Braunkohle abhängige Lausitz zu einer Modellregion umbauen. Kurz vor einer gemeinsamen Kabinettssitzung der ostdeutschen Bundesländer Sachsen und Brandenburg am Dienstag sagte Woidke im ARD-Morgenmagazin, eine Modellregion für Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sei der richtige Weg.

Dazu brauche es vor allem Wissenschaft, Forschung und Bildung. „Das sind für uns in Brandenburg die Schwerpunkte“, sagte Woidke. „Und in diese Bereiche wollen wir auch massiv investieren.“ Um diese Bereiche werde sich in Zukunft Vieles gruppieren und die Wirtschaft werde sich dabei neu aufbauen können. Ziel sei es nun, nicht nur mit Blick auf die anstehenden Landtagswahlen die Verunsicherung in der Bevölkerung abzubauen, betonte der SPD-Politiker.

Der Strukturwandel in der Lausitz nach dem Kohleausstieg ist am heutigen Dienstag Thema einer gemeinsamen Kabinettssitzung der Bundesländer Sachsen und Brandenburg. An dem Treffen im sächsischen Hoyerswerda will auch der Chef des Bundeskanzleramts, der CDU-Politiker Helge Braun, teilnehmen. Zur Unterstützung der Standortentwicklung in der Lausitz soll eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern unterzeichnet werden.

Die Kohlekommission der Bundesregierung hatte Ende Januar zum Klimaschutz einen Braunkohleausstieg bis spätestens 2038 empfohlen. Der Bund will für die Strukturentwicklung der betroffenen Kohleregionen 240 Millionen Euro Soforthilfen bereitstellen. Die Gelder sollen von den Ländern aufgestockt werden.

Hoyerswerda gehört zu den ostdeutschen Städten, die seit der Wende den größten Einwohnerverlust hinnehmen mussten. Ende 1989 lebten knapp 68.000 Menschen in der Stadt, heute sind es nur noch gut 33.000.

Von MAZonline

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