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Brandenburg Sturmtief „Yulia“: Meteorologen warnen vor Sturmböen
Brandenburg Sturmtief „Yulia“: Meteorologen warnen vor Sturmböen
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13:38 23.02.2020
Am Sonntag wird es wieder stürmisch in Brandenburg und Berlin. Quelle: dpa
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Offenbach

Sturmböen, Schauer und Gewitter - ausgerechnet am Wochenende vor den tollsten Tagen des Karnevals hat Sturmtief „Yulia“ am Sonntag ordentlich aufgedreht. Für den Nachmittag rechnete der Deutsche Wetterdienst (DWD) von Ostwestfalen über das südliche Niedersachsen bis nach Sachsen mit schweren Sturmböen, die auf den Bergen auch zu Orkanböen geraten könnten. Vor allem in der Mitte Deutschlands sollte es zudem kräftig regnen.

Für Brandenbug und Berlin gab der DWD am Sonntagmittag eine amtliche Warnung vor Sturmböen heraus. Möglich seien im Süden Brandenburgs demnach Windgeschwindigkeiten zwischen 70 und 85 Kilometern pro Stunde, wie die Meteorologen mitteilten. Im restlichen Teil des Landes liegen die Werte etwas niedriger: In Oranienburg, Rathenow und Brandenburg rechnen die Wetterexperten mit Geschwindigkeiten zwischen 55 und 70 Kilometern pro Stunde.

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Am Abend gibt es vom Fläming bis zur Niederlausitz teils schauerartig verstärkten Regen. Auch Gewitter sind vereinzelt möglich. In Schauer- und Gewitternähe können Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 km/h auftreten.

Düsseldorf und Köln sagen Karnevalsumzüge ab

In mehreren Städten Deutschlands, darunter in den Karnevalshochburgen Düsseldorf und Köln, sagten die Organisatoren geplante Karnevalsumzüge ab. Zumindest Sturm soll nach DWD-Angaben bei Ankunft des Tiefs „Zehra“ am Rosenmontag ausbleiben, auch wenn in der Westhälfte Deutschlands einzelne starke Windböen möglich sind. Mit Temperaturen zwischen zehn und 16 Grad ist es vor allem in der Südwesthälfte recht mild, sonst sieben bis zehn Grad. Guter Regenschutz sei aber angebracht.

Wechselhaft mit Schauern und einzelnen Gewittern wird es auch am Dienstag und am Aschermittwoch. Dabei wird es nach Angaben der Meteorologen zunehmend kühler mit Temperaturen deutlich unter zehn Grad. Oberhalb von 300 bis 500 Metern können sich auch Schneeflocken unter den Regen mischen.

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Von RND/dpa/are