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Brandenburg Teltow-Fläming top, Cottbus Schlusslicht
Brandenburg Teltow-Fläming top, Cottbus Schlusslicht
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15:13 03.01.2017
Azubi Tobias Ladkau bei Rolls-Royce. Quelle: Christian Zielke
Potsdam

Der Kreis Teltow Fläming ist im Land Brandenburg die wirtschaftsstärkste Region. Das geht aus dem neuen bundesweiten Landkreisranking von Focus Money hervor, das neben den Kreisen auch die kreisfreien Städte erfasst. Teltow Fläming, wo unter anderem der Triebwerkshersteller Rolls-Royce und Mercedes Benz ansässig sind, schafft es im Deutschland-Ranking auf Platz 74, Oberhavel folgt auf Rang 83, Potsdam-Mittelmark belegt Position 101.

Elbe-Elster und Prignitz ebenfalls weit hinten

Im Osten sind nur wenige Regionen/Städte besser, etwa Leipzig auf Platz 67. Laut Focus Money ist die Stadt Cottbus Brandenburg-weit Schlusslicht und belegt mit dem 381. Rang auch bundesweit einen der letzten von insgesamt 383. Nur wenig besser schneiden Elbe-Elster mit Rang 377 und die Prignitz (372) ab.

Bundesweit ist der Landkreis Ebersberg östlich von München Deutschlands wirtschaftsstärkste Region. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die baden-württembergischen Kreise Heilbronn und Tuttlingen. Schlusslichter im Ranking sind der Kreis Altenburger Land (Thüringen) und ganz am Ende die kreisfreie Stadt Bottrop (Nordrhein-Westfalen).

Gewertet werden harte wirtschaftliche Fakten

Bei dem Ranking handelt es sich um einen rein wirtschaftlichen Vergleich. Die Wirtschaftskraft der Regionen und Städte wurde dabei anhand von sieben Faktoren gemessen: Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts, Arbeitslosenquote, Bevölkerungswachstum, Erwerbstätigenentwicklung, Investitionen im verarbeitenden Gewerbe je Beschäftigten, Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen und verfügbares Einkommen je Einwohner. Basis waren Daten der Statistischen Landesämter sowie der Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2010 bis 2015. Weichere Faktoren wie Sicherheits- oder Bildungsaspekte berücksichtigt der Regionen-Vergleich nicht.

Für 19 Regionen lagen nicht in allen Bereichen vollständige Daten vor.

Von Ulrich Wangemann

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