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Brandenburg Tesla rodet weiter für Fabrik in Grünheide
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Tesla rodet weiter für Fabrik in Grünheide

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17:59 04.12.2020
Blick über die riesige Baustelle der Tesla Gigafactory (Luftaufnahme mit einer Drohne).
Blick über die riesige Baustelle der Tesla Gigafactory (Luftaufnahme mit einer Drohne). Quelle: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp
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Potsdam

Auf dem Gelände der geplanten Fabrik des US-Elektroautobauers Tesla geht die Rodung von Bäumen weiter. Das bestätigte das Umweltministerium am Freitag. Tesla müsse den Beginn der Arbeiten anzeigen - das sei gemacht worden, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage. Zunächst hatte die „Märkische Oderzeitung“ berichtet.

Am Montag hatte das Landesamt für Umwelt genehmigt, dass Tesla für den Bau seiner Fabrik weitere 82,8 Hektar Waldfläche roden darf. Das Gelände benötigt Tesla den Angaben zufolge für Rohrleitungen und als Lagerungsmöglichkeit. Bei einer ersten Rodung war eine Fläche von 92 Hektar abgeholzt worden.

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NABU sieht Artenschutz in Gefahr

Die Naturschutzverbände NABU und Grüne Liga legten beim Landesamt für Umwelt Widerspruch gegen die neue vorzeitige Rodung ein. „Kritisch sehen wir bei der Rodung vor allem den Artenschutz“, sagte Vertreter Steffen Schorcht am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Naturschutzverbände sehen sich dabei unzureichend beteiligt.“ Auf dem Rodungsgebiet leben Schlingnattern, Bussarde, Grünspechte und Fledermäuse. Schorcht forderte einen sofortigen Rodungsstopp und keine weiteren vorfristigen Genehmigungen. Das betreffe auch die Erlaubnis für den Aufbau der Lackieranlage durch das Landesamt für Umwelt. Auch Anwohner kritisieren das Projekt und befürchten unter anderem Probleme mit dem Trinkwasser.

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Tesla will jährlich rund 500.000 Wagen der kompakten Fahrzeuge Model 3 und Model Y herstellen. Bisher baut Tesla über einzelne vorläufige Zulassungen, weil die komplette umweltrechtliche Genehmigung des Landes Brandenburg noch aussteht.

Von RND/dpa

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