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Brandenburg Teslas Batteriefabrik soll fünf Milliarden Euro kosten
Brandenburg

Teslas Batteriefabrik in Brandenburg soll fünf Milliarden Euro kosten

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09:55 06.09.2021
Autofabrik von Tesla in Grünheide. In der Nachbarschaft soll eine Batteriefabrik entstehen.
Autofabrik von Tesla in Grünheide. In der Nachbarschaft soll eine Batteriefabrik entstehen. Quelle: Thomas Bartilla/teslamag
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Grünheide

Der US-amerikanische Batteriehersteller Tesla plant nach Informationen der Bundesregierung am Standort Grünheide (Oder-Spree) Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro. Das vermeldet das Bundeswirtschaftsministerium in seiner Publikation „Schlaglichter der Wirtschaftspolitik“. Damit wäre die noch nicht abschließend genehmigte Batteriefabrik mit Abstand die größte in Deutschland.

Um diese Fördersummen soll es gehen

Die Investition des Chemiekonzerns BASF in eine Batterieproduktion in Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) beziffert das Ministerium auf eine halbe Milliarde Euro. Im Gegensatz zu Tesla will BASF aber keine ganzen Batterien bauen, sondern Komponenten für die Batterieproduktion liefern. Laut „Tagesspiegel“ steht in etwa fest, wie viel öffentliche Förderung Tesla für sein Vorhaben aus öffentlichen Kassen erhalten soll.

Es soll sich um 1,135 Milliarden Euro handeln, die aus dem zweiten Europäischen Batteriezellenprogramm stammen. Diese Summe sei zwischen allen Beteiligten abgestimmt und bewilligungsreif, schreibt die Zeitung. Es gebe aber noch keine offizielle Bestätigung.

Europa pumpt Geld in den Battteriemarkt

Damit würde Tesla rund ein Drittel jener Mittel aus dem Programm abgreifen, die aus dem europäischen Förderprogramm für Deutschland vorgesehen sind.

Europaweit werden laut Bundesministerium bis 2030 rund 46 Milliarden Euro in Batterieprojekte investiert, 21 Milliarden davon allein in Deutschland.

Von Ulrich Wangemann